Kürzlich habe ich mir beim Antritt einer längeren Zugfahrt mal wieder die „Psychologie heute“ gekauft. Ich mag diese Zeitschrift. Sie hat mir schon viele Anregungen gegeben und zeigt, wie ich finde, wunderbar die aktuellen Entwicklungen und sammelt „Denkmodelle“ auf.
Lesen konnte ich sie allerdings erst zu Hause, weil ich kurz darauf von einer netten jungen Frau um Hilfe mit ihren Koffern gebeten wurde, woraus sich ein wohltuendes Gespräch entwickelte, das an meinem Zielbahnhof bei einer Tasse Tee endete – eine schöne Begebenheit.
Der Artikel „Wie (und warum) wir aufblühen“ hat es mir besonders angetan. Herausgreifen will ich dabei nur zwei der genannten Aspekte. Nach „Barbara L. Fredrickson“ kann man u.a. durch eine tägliche Meditation von rund 12 Minuten, bei der es darum geht sich auf ein paar positive Emotionen zu konzentrieren, seine Lebensqualität und Zuversicht erheblich verbessern.
Noch ein paar schöne Vorschläge zum Ausprobieren hat „Sonja Lyubomirsky“ parat: Man notiert am Abend fünf Ereignisse, die besonders schön waren (count your blessings); man erweist einem Nachbarn einen Gefallen, ohne eine Gegenleistung anzunehmen; man schreibt einen Dankesbrief an einen lieben Menschen, ohne ihn abzuschicken. Sie ermutigt nach weiteren Ideen zu suchen und sie auszuprobieren.
Seine Aufmerksamkeit auch auf schöne Dinge richten und herausfinden wie man das eigene Wohlbefinden verbessern kann. So sehe ich die Botschaft in diesem Artikel.
Sobald ich mein neues Buch von „Martin E. P. Seligman“ gelesen habe, werde ich mich ganz sicher um Literatur der beiden o.g. Frauen bemühen.
Zuletzt ist mir dann noch eingefallen, dass auch „Richard Wiseman“ in seinem Buch „So machen Sie ihr Glück“ feststellte, dass viele Menschen – die sich selbst als „Glückpilze“ bezeichnen würden – regelmäßig meditieren.