Lose Gedanken

11. November 2009

Glücksfaktor

Gespeichert unter: Denken, Erkenntnis, Verhalten — hjg @ 11:11

Ich habe das Buch „Der Glücks-Faktor…“ von Martin E. P. Seligman gelesen und es bekommt eine eindeutige Emfehlung von mir. Nicht nur weil ich jetzt ein schönes von einem guten Leben unterscheiden kann und überzeugt bin, dass auch Menschen ohne sichtbare Glücksgefühle oder Freude eine zufriedenes und schönes Leben führen können, sondern vor allem weil er eine Botschaft hat:
Finden Sie Ihre Talente, entwickeln Sie Ihre Stärken (formen Sie ihren Charakter) und leben Sie danach.

Wie er zu dieser Erkenntnis kommt und was er sonst noch zu erzählen weiß, das will ich ausnahmsweise mal nicht versuchen zusammen zu fassen (lesenswert!).

30. Oktober 2009

Rücksichtslose Autofahrer

Gespeichert unter: MomentGedanke, Verhalten — hjg @ 14:10

Ich habe es immer wieder beobachtet, wie sich die Autofahrerinnen und Autofahrer auf der Straße bekriegen. Niemand möchte in der zweiten Reihe zurückbleiben und sein Vorfahrtsrecht um jeden Preis behalten.

Es scheint ein belegbare Tatsache zu sein, dass dann alles was unseren Weg stört als Hindernis gesehen wird und eliminiert werden sollte, vor allem in Stress-Situationen z.B. bei hohem Verkehrsaufkommen oder unter Zeitknappheit. Nur die öffentliche Kontrolle und die verhängten Strafen scheinen hier noch das Chaos verhindern zu können. Ich möchte manchmal laut schreien ob dieser Dummheit. Aber es scheint ihn unserer Natur zu liegen.

Wie gut, dass ich ab und zu erleben darf, mit welcher Selbstverständlichkeit die gleichen Menschen hinter dem Steuer jedesmal bemüht sind schnellstmöglich dem herannahenden Rettungsfahrzeug eine Gasse zu schaffen und ihr eigenes dringendes Fortkommen plötzlich gar nicht mehr so wichtig erscheint. Auch das, so scheint es mir, liegt in unserer Natur.

28. Oktober 2009

Sechs Tugenden für Menschen mit gutem Charakter

Gespeichert unter: Erkenntnis, Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 06:10

Wer sich fragt was einen guten Menschen ausmacht, wie dessen Charakter beschaffen sein sollte, dem können vielleicht die Erkenntnisse von Martin E. P. Seligman weiterhelfen. Er schreibt in seinem Buch „Der Glücksfaktor“ über die sechs Tugenden die in den meisten Kulturen und Religionen gemeinsam geachtet werden.

 “Unter der Leitung von Katherine Dahlsgaard lasen wir Aristoteles und Plato, Thomas von Aquin und Augustinus, das Alte Testament und den Talmud, Konfuzius, Buddha, Laotse, Bushido (den Samurai-Code), den Koran, Benjamin Franklin und die Upanischaden – alles in allem insgesamt 200 Tugend-Kataloge. Zu unserer Überraschung unterstützen all diese Traditionen – verteilt über 3000 Jahre und die gesamte Erdoberfläche – sechs Tugenden:

  • Weisheit und Wissen
  • Mut
  • Liebe und Humanität
  • Gerechtigkeit
  • Mäßigung
  • Spiritualität und Transzendenz (mehr…)

24. Oktober 2009

Sich selbst zum Erblühen bringen („Flourishing“)

Gespeichert unter: Erkenntnis, Verhalten — hjg @ 11:10

Kürzlich habe ich mir beim Antritt einer längeren Zugfahrt mal wieder die „Psychologie heute“ gekauft. Ich mag diese Zeitschrift. Sie hat mir schon viele Anregungen gegeben und zeigt, wie ich finde, wunderbar die aktuellen Entwicklungen und sammelt „Denkmodelle“ auf.

Lesen konnte ich sie allerdings erst zu Hause, weil ich kurz darauf von einer netten jungen Frau um Hilfe mit ihren Koffern gebeten wurde, woraus sich ein wohltuendes  Gespräch entwickelte, das an meinem Zielbahnhof bei einer Tasse Tee endete – eine schöne Begebenheit.

Der Artikel „Wie (und warum) wir aufblühen“ hat es mir besonders angetan. Herausgreifen will ich dabei nur zwei der genannten Aspekte. Nach „Barbara L. Fredrickson“ kann man u.a. durch eine tägliche Meditation von rund 12 Minuten, bei der es darum geht sich auf ein paar positive Emotionen zu konzentrieren, seine Lebensqualität und Zuversicht erheblich verbessern.

Noch ein paar schöne Vorschläge zum Ausprobieren hat „Sonja Lyubomirsky“ parat: Man notiert am Abend fünf Ereignisse, die besonders schön waren (count your blessings); man erweist einem Nachbarn einen Gefallen, ohne eine Gegenleistung anzunehmen; man schreibt einen Dankesbrief an einen lieben Menschen, ohne ihn abzuschicken. Sie ermutigt nach weiteren Ideen zu suchen und sie auszuprobieren.

Seine Aufmerksamkeit auch auf schöne Dinge richten und herausfinden wie man das eigene Wohlbefinden verbessern kann. So sehe ich die Botschaft in diesem Artikel.

Sobald ich mein neues Buch von „Martin E. P. Seligman“ gelesen habe, werde ich mich ganz sicher um Literatur der beiden o.g. Frauen bemühen.   ;-)

Zuletzt ist mir dann noch eingefallen, dass auch „Richard Wiseman“ in seinem Buch „So machen Sie ihr Glück“ feststellte, dass viele Menschen – die sich selbst als „Glückpilze“ bezeichnen würden – regelmäßig meditieren.

13. Oktober 2009

Allmende („Gemeindeeigentum“)

Gespeichert unter: Gesellschaft, Politik, Verhalten — hjg @ 04:10

Der (halbe) Wirtschaftsnobelpreis 2009 geht an die Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom. Das gefällt mir. Ihr Buch „Die Verfassung der Allmende“ ist zwar nicht mehr erhältlich, außer in wenigen Antiquariaten und Bibliotheken, aber das wird sich bestimmt bald wieder ändern. Die Aufmerksamkeit durch diese Auszeichnung wird ihren Theorien neue Bekanntheit bescheren.

Die Botschaft lautet: Ja, man kann Allgemeingüter sinnvoll verwalten und nachhaltig nutzen. Bei einer ehrlichen Selbstverpflichtung mit wirkungsvoller Kontrolle ist eine Selbstverwaltung und dauerhafte Nutzung zum Wohle aller möglich; der Raubbau kann (entgegen der ausschließlichen und pessimistischen Sicht von Garrett Hardin) verhindert werden. Einen lesenswerten Artikel über Frau Ostrom fand ich auf der Internet-Seite „sueddeutsche.de“.

Das bestätigt meine Erfahrungen im privaten Umfeld und lässt hoffen auch größere Ressourcen erfolgreich verwalten zu können, wenn wir uns der Problematik und Notwendigkeiten bewusst werden - und dem Wissen öffnen können, dass wir alle Teil des „einzigen Ganzen“ sind. Außerdem sehe ich mich darin bestärkt, dass die „unumstößlichen Wahrheiten“ der klassischen Ökonomen immer wieder überprüft werden dürfen. Eine neue Gesellschaft enthüllt mitunter auch neue Gesetzmäßigkeiten.

25. September 2009

Linkshändigkeit

Gespeichert unter: Erkenntnis, MomentGedanke, Verhalten — hjg @ 18:09

Im Sommer habe ich eine sehr interessante und achtsame Frau kennengelernt. Sie ist Linkshänderin und wir unterhielten uns über dieses Thema (und einige andere). Ihre Buchempfehlung dazu war „Die Psyche des linkshändigen Kindes: Von der Seele, die mit den Tieren spricht“ von Johanna Barbara Sattler und ich empfehle das Buch jetzt auch.

Nicht, dass ich alles vorbehaltlos glauben könnte was Frau Sattler schreibt und jetzt eine neue Reihe von Schubladen eingerichtet hätte, in denen alle Linkshänder denen ich noch begegne passend verstaut werden können…

Die Beschäftigung mit der Unterschiedlichkeit zwischen links- und rechtshändigen Menschen (rechtshändige werden ebenfalls beschrieben) hilft mir die Menschen und ihre Unterschiede zu verstehen.

5. Juli 2009

Nachgezählt

Gespeichert unter: MomentGedanke, Verhalten — hjg @ 07:07

Heute war ich wieder beim Tankwart meines Vertrauens und auch diesmal sprachen wir über Geld, aber nur weil er sich gerade wieder aufgeregt hatte, dass die Rolle mit Euro-Münzen, die er von der Bank bekam, anstatt 50 EUR nur 48 EUR enthielt. „Das ist schon häufiger vorgekommen“, sagte er, „da muss man immer nachzählen.“

„Ich werde darauf achten“, erwiderte ich und dachte dabei an die Banken und das Vertrauen. Meine Geldscheine aus dem Automaten zähle ich sowieso schon immer nach – aus eigener Erfahrung.

30. Juni 2009

Die perfekte Bedienung

Gespeichert unter: MomentGedanke, Verhalten — hjg @ 12:06

Heute war ich mit einer sehr lieben Kollegin in der Mittagspause. Wir waren etwas einkaufen und dannn noch etwas Essen.

Da habe ich sie getroffen: Die perfekte Service-Kraft. Sie ist jung, zierlich, hübsch und vor allem schnell, aufmerksam, kompetent. Sie behält den Überblick, spricht verständlich, sieht den Kunden ins Gesicht, managt mehrere Aufträge parallel und achtet auf Ordnung.

Nach der obligatorischen Frage, ob das Essen gut war, haben wir uns ehrlich aber freundlich über das ausgelassen was uns nicht passte.
Man sah der jungen Frau an, dass unser Einwand von ihr tatsächlich zur Kenntnis genommen wurde – keine Ausflüchte, keine Beschwichtigungen, keine große Sache, einfach eine Entschuldigung und als Entschädigung zwei Espresso.

Ein guter Tag…

22. Juni 2009

REBT / REVT („Rational-Emotive Verhaltenstherapie“)

Gespeichert unter: Denken, Gesundheit, Verhalten — hjg @ 06:06

Kurze Einführung in die „Rational Emotive Behavior Therapy (REBT)“

Die REBT (dt. REVT, „Rational-Emotive Verhaltenstherapie“) ist eine kognitive Verhaltenstherapie, die von Albert Ellis in Amerika begründet wurde. Im Wesentlichen beruht sie auf den folgenden Erkenntnisen:

  • Unsere Emotionen sind die Folge unserer Gedanken. Sie werden im Wesentlichen von uns selbst erzeugt, weil wir die auf uns einwirkenden Ereignisse – gemäß der eigenen Überzeugungen – als gut, schlecht oder neutral bewerten. Sind unsere Überzeugungen irrational, so folgen aus ihnen meistens unangemessene und teilweise dramatische Emotionen.
  • Die gegenwärtigen Probleme beruhen auf unseren gegenwärtigen Ideen und Gewohnheiten, egal wann oder wie diese erworben wurden.
  • Unsere eigene Philosophie kann von uns kritisch hinterfragt und durch Einsicht geändert werden. Sind unsere Überzeugungen und Gewohnheiten irrational und wenig hilfreich, haben wir die Möglichkeit sie durch einen gründlichen Disput und bewusste Verhaltensänderungen zu verbessern (sog. „elegante Lösung“).

Problematisch sind vor allem die sog. „Mussturbationen“, mit denen in der REVT unsere vorbehaltlosen „Soll- und Muss-Vorstellungen“ umschrieben werden. Die drei Haupt-Muss-Vorstellungen, die emotionale Probleme hervorrufen können, (mehr…)

15. Juni 2009

Wohltuende Gedanken

Gespeichert unter: Denken, Erkenntnis, Selbstmanagement, Verhalten — hjg @ 16:06

Ich werde mit Sicherheit noch mehr zur „kognitiven Verhaltenstherapie (KVT)“ oder der „Rational-Emotiven Verhaltenstherapie (REVT)“ schreiben. Die wichtigste Botschaft dabei lautet: Gedanken erzeugen Emotionen und Handlungen. Gedanken können, genau wie andere Tätigkeiten, bewusst gewählt, erlernt und verändert werden. Zur Einstimmung hier eine kleine Präsentation zum ausprobieren und reflektieren: Loslassen. (mehr…)

23. Februar 2008

Kommunikationsprobleme

Gespeichert unter: Denken, Kommunikation, Verhalten — hjg @ 19:02

Kommunikation ist schwer. Sie ist schwer, weil verschiedene Menschen durch verschiedene Erlebnisse (und die Erinnerungen daran) geprägt wurden. Unsere Persönlichkeit hat große Auswirkungen auf unser Wort-Verständnis, unsere Begriffs-Definitionen und auch auf unsere Wort-Wahl. Ich glaube sogar, dass umgekehrt unser Sprachstil wesentlichen Einfluss auf unsere Persönlichkeit hat.

Im großen und ganzen verstehen wir uns, vor allem dann, wenn wir Dinge beschreiben die wir sehen und kennen. Sofern wir sie wirklich nur beschreiben und nicht gleichzeitig bewerten, was an sich schon schwer genug ist. Schwieriger wird es bei der Beschreibung eigener Gefühle, Ansichten und Schlussfolgerungen.

Tatsächlich sind wir uns dieser Vorgänge des Verstehens und Übermittelns auch gar nicht immer bewusst und reagieren völlig unreflektiert (will heißen: im Affekt) auf bestimmte Reizworte und Ansichten.

Ganz schwer ist es, wenn verschiedene Generationen, verschiedene Geschlechter, verschiedene Herkunftsorte oder sogar verschiedene Sprachen aufeinander treffen.

Zugegeben, wir sind gar nicht so verschieden wir wir alle von uns glauben; jeder Mensch hat individuelle Ausprägungen, aber nicht in allen Bereichen, sondern in einzelnen Facetten seiner Persönlichkeit. Aber gerade diese Unterschiede, weil sie sich so selten und unerwartet offenbaren und nur dort wo es um unsere Persönlichkeit geht, stiften Verwirrung und führen zu Miss-Verständnissen. Falsche Deutungen führen oft zu Streitigkeiten und können sogar Kriege auslösen – wenn Sie verstehen was ich meine.

13. Februar 2008

Tratsch und Klatsch für die Gesundheit

Gespeichert unter: Gesundheit, Kommunikation, Verhalten — hjg @ 19:02

Heute hielt ich ein gutes Buch von Cornelia Topf in den Händen. Es geht darin ums „Tratschen“, das jederzeitige, unvermeidbare, ungehemmte, lästernde, befreiende, wissensvermittelnde, entstressende, gesundheitsfördernde, produktivitätssteigernde, therapeutische, verbindende Tratschen. (mehr…)

18. Dezember 2007

So sehe ich Weihnachten

Gespeichert unter: Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 18:12

Christ: Wer ein Christ ist, der glaubt daran, dass Gottes Sohn geboren wurde und feiert das mit einem wirklich heiligen Fest. Meines Wissens ist das der einzige Sinn dieses Festes. Wer nicht mehr so ganz genau weiß wer mit Gottes Sohn gemeint ist, der liest zum Einstieg einfach sein Glaubensbekenntnis durch (http://www.amen-online.de/bekenntnis/glaube/apostolicum.html).
Ich persönlich halte Jesus übrigens für den größen „Revoluzzer“ seit Einführung des Monotheismus und meine das im positiven Sinne.

Bürger: Wer es sich leisten kann, (mehr…)

26. November 2007

Beziehungsnetze

Gespeichert unter: Kommunikation, Verhalten — hjg @ 21:11

Wir alle leben in verschiedenen Netzen* aus Beziehungen (Familie, Paarbeziehung, Freundschaft, Beruf). Das Verhalten einzelner Netz-Mitglieder hat Auswirkungen auf das gesamte Gefüge und das (veränderte) Gefüge hat wiederum Auswirkungen auf seine Mitglieder. Die Mitglieder übertragen ihre bekannten Verhaltensmuster auch nach außen, in andere und spätere Beziehungsnetze. Will man die Muster beschreiben und verstehen, so muss man sie im Zusammenhang betrachten. Für das Verständnis sind dann vor allem die sich ergebenden Prozesse und weniger die einzelnen Bestandteile von Interesse. (mehr…)

20. November 2007

Persönlichkeit

Gespeichert unter: Denken, Verhalten — hjg @ 18:11

Mein Versuch einer Beschreibung der Persönlichkeitsentwicklung:

  • Wir erhalten Gene von unseren Eltern, vielleicht noch einige Mutationen und den „biologischen Wunsch“ zu Überleben. Das sind unsere unveränderbaren Festlegungen.
  • Wir werden innerhalb festgelegter Zeitfenster geprägt von unserer Mutter, den Eltern, unserer Herkunfsfamilie. Diese Grundmuster lassen sich vermutlich nicht ändern.
  • Wir machen Erfahrungen in unserer Familie und dem sonstigen sozialen Umfeld und bewerten unsere Erlebnisse, und zwar mit zunehmendem Alter selbständiger oder in einem komplexeren Zusammenhang. Das sind veränderbare Vorgänge.
  • Wir leben in einem Sozialen System (Familie, Paarbeziehung, Freundeskreis, Beruf). Hier richten wir uns ein, wie es uns nach den genetischen Grundlagen, Prägungen und Erfahrungen möglich ist und sinnvoll erscheint.

Aus dieser Betrachtung leite ich folgende Überlegungen ab: (mehr…)

10. November 2007

Etwas Gutes für einen Freund

Gespeichert unter: Denken, MomentGedanke, Selbstmanagement, Verhalten — hjg @ 15:11

Haben Sie heute schon wohlwollend an Ihren Freund gedacht? Ihm eine Freude gemacht, weil er immer für Sie da ist?

Weil er ihnen zur Seite steht auch wenn es schwierig wird. Weil er sich freut wenn es Ihnen gut geht und er leidet wenn es ihnen schlecht geht. Weil er Ihre Schwächen kennt und akzeptiert, Ihre Stärken kennt und sie ermutigt, sie ohne Vorbehalte liebt, wenn Sie es zulassen.

Vielleicht schauen Sie ihm dafür einfach mit einem freundlichen Lächeln in die Augen, am besten gleich – vor einem Spiegel.

Politessen-Diskussionen

Gespeichert unter: Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 10:11

Schon oft wurde ich im Vorbeigehen Ohrenzeuge der mehr oder weniger diplomatischen Rechtfertigungs- und Überzeugungstaktiken von Autofahrern, die sich über die himmelschreiende Ungerechtigkeit beschwerten, dass ausgerechnet Ihnen ein Verwarnungsgeld zuteil werden soll, nur weil sie sich nicht an die öffentliche Ordnung halten. (mehr…)

4. November 2007

Menschenrechte und T-Shirts

Gespeichert unter: Politik, Verhalten — hjg @ 11:11
Heute habe ich ein bemerkenswertes T-Shirt im Fitness-Studio gesehen. Es war schwarz und zeigte in einer weißen Silhouette einen Mann (könnte ein Politiker sein) der im Rollstuhl sitzt und darunter stand geschrieben:
„Selbst im Rollstuhl kann man anscheinend noch Menschenrechte mit Füßen treten.“

Spontan fiel mir dazu noch ein weiterer Spruch ein:
„Opfer sind manchmal die härteren Streiter.“

3. November 2007

Vorurteile über Partnerschaft

Gespeichert unter: Denken, Verhalten — hjg @ 15:11

Hier meine persönlichen Erfahrungen zu Vorurteilen in Beziehungen:

  • Der Partner muss einem hundertprozentigen Ideal-Bild entsprechen.
  • Wer einem Idealbild nicht entspricht kann dazu gebracht werden.
  • Liebe alleine überwindet alle Hürden.
  • Man kann jemanden lieben, auch wenn man sich selbst nicht liebt.
  • Man kann und sollte immer alles teilen, auch Freunde, Gedanken und Vorlieben.
  • Vor allem der Partner ist für die Freude und den Ärger des anderen verantwortlich.
  • An sich selbst empfundene Defizite kann der Partner ersetzen.
  • Der Partner hat die gleichen Strategien um mit Ärger und Stress umzugehen.

Ich weiß, zwischenmenschliche Beziehungen sind ein schwieriges Thema. Aber sie bereichern unser Leben ungemein und sind deshalb fast jede Mühe wert. :-)

Vorurteile über Männer und Menschen

Gespeichert unter: Denken, Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 14:11

Männer neigen viel eher zur Untreue als Frauen. Männer haben ein geringeres Einfühlungsvermögen als Frauen und heterosexuelle Männer können keine Wohnung einrichten.

Das sind typische Beispiele für allgemein akzeptierte Vorurteile. Schön daran ist, dass es manchmal exakt zutrifft. Tragisch daran ist, dass es oft überhaupt nicht stimmt. (mehr…)

Einsamkeit überwinden

Gespeichert unter: Denken, Selbstmanagement, Verhalten — hjg @ 09:11

Neulich hat mich ein Freund gefragt, wie er seine Einsamkeit überwinden könne. Er hoffte von mir einige Tipps zur Freizeitgestaltung und evtl. auch die ein oder andere wirksame „Flirtmasche“ kennen zu lernen (von mir?!).

Vielleicht wollte er auch nur auf sehr subtile Hinweise auf mein „Einsiedlerdasein“ und meine ersten „Verwahrlosungstendenzen“ hinweisen. :-)

Da ich mich aus gegebenem Anlass damit beschäftige konnte ich natürlich die ersten Hinweise geben. Die Hausaufgaben machen wir beide dann aber schön selber: (mehr…)

1. November 2007

Erste Hilfe

Gespeichert unter: Verhalten — hjg @ 10:11

Ich stand an der Bushaltstelle und sah zufällig auf die andere Seite der vierspurigen Straße. Da stand in einiger Entfernung ein Kleinwagen, der mit Warnblinkanlage die einmündende Straße halbseitig blockierte.

Daneben stand ein Mann, verlegen die Hände in den Taschen, eine Frau mit verschränkten Armen und eine Frau die gestikulierend, mit dem Handy telefonierte. Ich sah den Dreien eine Weile zu und überlegte warum sie wohl dort stehen. Zunächst vermutete ich einen Defekt am Auto. (mehr…)

Joachim Bublath

Gespeichert unter: Denken, Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 09:11

Was ich gestern noch im Radio erfahren hatte, war der Eklat in einer Fernseh-Talk-Show. In der ARD-Sendung „Menschen bei Maischberger“ zum Thema Ufos verließ Joachim Bublath das Studio, weil er mit Nina Hagen nicht einig werden konnte. Wenn ich das richtig verstanden habe ging es in der Hauptsache um Ninas Erfahrungen mit außerirdischen Lichtwesen. Die haben wohl nicht so richtig in sein Weltbild gepasst. Und nach den Mitschnitten im Radio zu urteilen, war die Frau Hagen dann auch ein wenig trotzig geworden.

Ja, der Bublath, Macher der erfolgreichen „Knoff-Hoff-Show“. Der Frank Elstner der Physik, der mit einer tollen Jazz-Studio-Band einer charmanten Co-Moderatorin, interessanten Versuchsaufbauten und seinen Kommentaren, vermittelt mit dem Charme eines altsprachlichen Oberlehrers, dem Publikum die Ehrfurcht vor der Pysik vermittelte. Mir hat das immer sehr gefallen!

Zugegeben, außerhalb der Musik-Szene stelle ich mir eine Übereinkunft mit Frau Hagen schwer vor. Ihre Auftreten ist schrill, ihre Ansichten sind schräg. (mehr…)

30. Oktober 2007

Konsum-Imitation

Gespeichert unter: Gesellschaft, Politik, Verhalten — hjg @ 17:10

Das Kind ahmt die Gewohnheiten seiner Eltern nach, um sich allmählich ein eigenes Verhaltens-Repertoire aufzubauen. Der Jugendliche erlernt den Tanzstil seines angesagten Lieblingsstars, weil er an der Musik-Kultur und Fan-Gemeinschaft teilhaben will. Der Erwachsene folgt einem statusträchtigen Mode- und Verhaltensstil, um sich als Mitglied einer Elite zu fühlen?

Die privaten Verschuldungen haben in den letzten Jahren zugenommen und ich mache mir Gedanken über das Warum. (mehr…)

29. Oktober 2007

Heimatgefühle

Gespeichert unter: Denken, Erkenntnis, Verhalten — hjg @ 20:10

Was bezeichnet der Mensch als Heimat?
Dort wo er geboren und aufgewachsen ist?
Dort wo seine Freunde oder seine Familie leben?
Dort wo ihn nostalgische Tagträume hinführen?
Da wo die Natur so ist wie er sie am liebsten hat?

Vor kurzem bin ich umgezogen: neue Wohnung, neue Arbeit und noch keine Freunde im privaten Umfeld. Das ist eine spannende Zeit („Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, H. Hesse), aber sie hat auch einsame Stunden.

Zeiten für einen Blog oder einen schlechten Film im Fernsehen? :-)

Ich fühle hier noch keine Heimat und bin wahrscheinlich auch noch nicht mal richig angekommen.

Nach meiner Theorie ist Heimat ist vor allem ein Gefühl, ein innerer Gleichklang mit dem Umfeld, hervorgerufen durch ein Stück vertraute Umgebung, liebgewonnene Rituale und vor allem den Menschen.

Als meine Nachbarin am Samstagmorgen, vom Balkon zu mir herüber gelächelt hat und mich grüßte, war es das erste Mal, dass ich nicht anonym aus dem Haus gegangen bin. Es gab jemanden der mich zuordnen konnte. In mir keimte das Gefühl auf, dass ich wieder einen Platz finden werde an einem neuen Ort und einer vertrauten Gemeinschaft.

Zweckgemeinschaften

Gespeichert unter: Natur, Tierwelt, Verhalten — hjg @ 20:10

Manchmal denke ich darüber nach wie alleine ich bin. Ich und mein Mikrokosmos der Milliarden von Bakterien beherbergt. Dazu kommen dann noch etliche Viren, Pilze und Ammöben und ein paar Milben.

Seit millionen Jahren leben sie mit uns (in und auf uns) und prägen unsere Kultur (ja, richtig gelesen). Sie helfen bei der Verdauung und dem Bekämpfen von Eindringlingen, unterstützen unsere Partnerwahl und wahrscheinlich kennen wir längst nicht alle Wirkmechanismen. (mehr…)

Musikgeschmack

Gespeichert unter: MomentGedanke, Musik, Verhalten — hjg @ 19:10

Jazzmusik: Früher konnte ich den schrägen Tönen nichts abgewinnen. Aber mit zunehmendem Alter und musikalischer Hör-Erfahrung scheinen sie mir „stimmiger“ zu werden. Noch bin ich bei einfachen Stücken im Vocal Jazz. Aber bestimmt werde ich bald auf höher konzentrierte Werke aufsteigen.

Ich hoffe nur nicht vorzeitig der Senilität volkstümlicher Ohrwürmer zu erliegen. Ich meine damit natürlich nicht die richtige Volksmusik, wie sie auch heute noch von ernsthaften Musikern gepflegt und weiter entwickelt wird.

Manchmal habe ich jedoch den Eindruck, gerade der jüngeren Generation wird so etwas ähnliches wie volkstümliche Weisen serviert (ggf. wird richtige Musik zerhackt, beschleunigt und rückwärts gespielt).

Der wehrlos pupertierende Mensch wird einmal mehr mit Fast Food abgespeist, garniert mit den angesagtesten Symbolen einer uniformierten und virtuell omnipotenten Jugend-Subkultur – mit dem hehren Ziel der Abzocke.

28. Oktober 2007

Motorradfahrer

Gespeichert unter: Motorrad, Verhalten — hjg @ 21:10

Es gibt zwei Arten von Motorradfahrern, nämlich gute und schlechte. Und man kann sie auch ganz leicht voneinander unterscheiden. Die schlechten Motorradfahrer sind zwischen den Kurven besonders schnell und die guten zwischen den Geraden.

Die Kunst ist das Vorausschauen, das Finden der richtigen Linie und die ausreichende Schräglage und gerade die bedarf eines besonderen Trainings (am besten unter Anleitung).

Weil der Mensch, genau wie jedes andere Land-Tier sich niemals mehr als etwa 2o Grad gegen die Senkrechte neigt (auch Pferde oder Geparden), um beim Laufen in der Kurve nicht auszurutschen, ist das die als natürlich empfundene innere Grenze. Das Motorrad kann und muss aber tiefer als 40 Grad geneigt werden. Um sich an diese Neigung zu gewöhnen bedarf es der Übung. Eine Übung die man nicht durch schnelles Fahren auf der Gerade bekommt, sondern durch langsames Herantasten auf Übungsplätzen.

Mein Kumpel Lutz sagt: „Es geht immer noch tiefer!“ Und bei mir hat er damit Recht.

Ich habe zwei Empfehlungen zum Thema:

  1. Ein Fahrsicherheitstraining absolvieren oder besser regelmäßige Fahrsicherheitstrainings.
  2. Das Buch „Die obere Hälfte des Motorrads“ von Bernt Spiegel, das allerdings noch viel mehr erklärt als man als Fahrer wissen muss (lesenswert!).

Politik im alten Stil

Gespeichert unter: Politik, Verhalten — hjg @ 17:10

Heute war ich auf der Internet-Seite http://www.welt-in-zahlen.de/

Deutschland hat ein Durchschnittsalter von 42,6 Jahren, China ist 32,7 Jahre alt, Indien 24,9 und Vietnam 25,9 Jahre (dort wurde mein „deutscher“ Rucksack genäht). Vor allem Europa wird älter.

Wenn man älter wird nimmt die Flexibilität ab, Neues wird argwöhniger betrachtet und der Sicherheitsgedanke wird wichtiger. Das gilt, wie ich meine, auch für menschlich geführte Systeme. (mehr…)

Katze und Hund

Gespeichert unter: Kommunikation, Natur, Tierwelt, Verhalten — hjg @ 13:10

Für einen Hund ist das Leben kompliziert und wechselhaft. Er muss wissen wo er steht und immer wieder überprüfen wie die Befindlichkeiten seiner „Großfamilie“ sind. Nur ein gut geführtes Rudel sorgt für Nahrung und Nachkommen. Das weiß er genau! Da er ein echtes Naturtalent für das Erspüren von sozialen Dynamiken und deren Störungen oder Krankheiten ist, hat er das aber gut im Griff.

Woher das Futter kommt und warum aus geruchsneutralen Dosen plötzlich Nahrung sprudelt kann er sich nicht so ganz erklären. Er muss nur befürchten, dass er eines Tages selber diese Dosen aufstöbern oder sogar für ein eigenenes Rudel sorgen muss. Das bleibt ihm aber hoffentlich erspart.

Solange er ein Herrchen oder Frauchen hat (Leittier) auf die man sich als guter Hund verlassen kann und die einem genau sagen was zu tun ist, muss er sich keine Sorgen machen. Er braucht nur nach einem guten Grund suchen, warum er trotzdem unersetzlich ist. Schließlich kann er viel besser hören, riechen und (siehe oben) die Störungen erkennen und wiederspiegeln als alle anderen im Rudel. Das sollte doch schon mal was Wert sein?!

Das Leben der Katze ist nicht minder anstrengend. Auch sie hat sehr feine Antennen und weiß um die Probleme und Ängste der Nahrungsversorgung, Leitkultur und dem Finden eines guten Platzes für den Mittagsschlaf, nur mit einem kleinen Unterschied: Ihr ist es egal. Wenn es hier nicht funktioniert findet sie noch einen besseren Platz, da ist sie sich sicher.

Zweimal Nachdenken

Gespeichert unter: Denken, Verhalten — hjg @ 13:10

Wenn ich auf die Toilette in einem Restaurant gehe (naja, meistens Schnellrestaurant) und mir ein bestimmtes Pinkelbecken aussuche oder eine Kabine, dann tue ich das nicht zufällig. Ich denke vorher einen Moment nach.

Ich überlege wo ich möglichst ungestört bin und ich will auch nicht dorthin gehen wo alle hingehen. Das kann schwierig sein, weil es sich möglicherweise widerspricht. Einen sauberen Eindruck muss es machen und schnell muss die Lösung gefunden werden. Schließlich bin ich von einem unaufschiebbaren Bedürfnis höherer Ordnung hierher geführt worden. Die Intuition entscheidet. :-)

Frustriert (aber erleichtert) denke ich nachher nochmal nach. Dort wo es angenehm ist und man sich ungestört wähnt gehen alle hin. Warum sollten die anderen auch Dümmer sein als ich? Nur ungestörter und sauberer wird es dadurch natürlich nicht.

Lesen Sie auch meinen Blog-Eintrag Falschgeld, bei dem es eigentlich um die gleiche Problematik geht.

Wer solche und andere Überlegungen von der volkswirtschaftlichen Seite her betrachten will sollte sich mit den Begriffen „Rationalitätenfalle“ und „Konkurrenzparadoxon“ beschäftigen. Vielleicht lesen sie auch mal das Taschenbuch „Der Alltagsökonom“ oder das Buch „Der Sonntagsökonom“?

Falschgeld

Gespeichert unter: Verhalten — hjg @ 13:10

Heute war ich mal wieder an einer Tankstelle die aus „Sicherheitsgründen“ keine goßen Geldscheine annimmt. „Aus Angst vor Falschgeld“ wie man mir mitteilte und nicht wie ich vermutete, um keine Engpässe beim Wechselgeld zu bekommen.

Auf den ersten Blick erscheint das plausibel. Wenn man eine falsche 200-Euro-Note bekommt, beträgt der finanzielle Schaden immerhin schon 200,- EUR. Von den sonstigen Schwierigkeiten in die man durch den Besitz von Falschgeld kommen kann mal ganz zu schweigen.

Aber 20-Euro-Scheine und 50-er sind viel mehr in Umlauf und Geldfälscher wissen das. Da liegt die Vermutung nahe, dass deutlich mehr kleine Scheine gefälscht werden.

Design-Food

Gespeichert unter: Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 12:10

Convenience-Produkte, Fast-Food, Schnell-Restaurant und Fertiggerichte sind die Begriffe die aus dem modernen Wortschatz der westlichen oder amerikanisch geprägten Ess-Kultur nicht mehr wegzudenken sind. Ich kenne die Produkte und Umschlagplätze aus eigener Erfahrung.

Eines stört mich dabei besonders. Ich meine nicht den hohen Anteil an Zucker, Fetten und Haltbarmachern und zwar alle drei in den verschiedensten Ausprägungen und chemischen Variationen. Darüber gäbe es ohne Zweifel viel zu sagen. Außerdem sind, so glaube ich fest, noch viele unbekannte Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien zu entdecken, die unter anderem auf den Stoffwechsel des menschlichen Körpers und des menschlichen Gehirns(!) wirken. Aber das werde ich bestimmt in späteren Artikeln nochmal ansprechen. Nein, mir geht es hier nur um den Geschmack. (mehr…)

27. Oktober 2007

Eltern

Gespeichert unter: MomentGedanke, Verhalten — hjg @ 20:10
 
Wer sind meine Eltern?
Diese Frage lässt sich leicht beantworten: Meine Eltern sind die beiden Menschen denen ich mein Leben und meine genetischen Voraussetzungen verdanke und zwar ausschließlich.

Außerdem hat einer von beiden mir noch vorgemacht wie sich ein Mann verhält und beide zusammen haben mir vorgelebt wie man miteinander umgeht. Ob es in dieser Hinsicht das Beste war das man erleben kann weiß ich nicht – ehrlich gesagt bezweifele ich das sogar.

Das „Erbe“ meiner Eltern, mein Wissen und meine Erfahrungen sind das was meine Person ausmacht.

Es ist mein „Basislager“. Von hier aus werde ich den Rest meines Lebens gestalten.   ;-)

Trigger-Situationen

Gespeichert unter: Verhalten — hjg @ 20:10
Schon mal erlebt wenn jemand scheinbar grundlos ausrastet? Vielleicht ist es eine Triggersituation (auch Flashback genannt)?

Eine für Außenstehende harmlos wirkende Situation löst beim Betroffenen ein heftige Reaktion aus, da eine Verbindung zu früheren traumatischen Ereignissen hergestellt wird. Als Auslöser können Personen, Gefühle, Situationen, Gerüche etc. in Frage kommen, die dann die gleichen heftigen Reaktionen und Gefühle erzeugen, wie sie beim Trauma erlebt wurden.

Nochmal zum Mitdenken: Die Reaktion bezieht sich auf ein früheres Trauma und nicht auf die momentane Situation oder Person. Die war nur der Auslöser (sozusagen „der Bote schlechter Nachrichten“).

Doublebinds (Doppelbindungstheorie)

Gespeichert unter: Kommunikation, Verhalten — hjg @ 20:10

Unter Doublebinds versteht man eine „paradoxe Kommunikation“. Zum Beispiel werden zwei Aufforderungen zum Handeln gegeben, die sich gegenseitig ausschließen (“Wasch’ mich, aber mach’ mich nicht nass!”). Der Angesprochene kann die an ihn gestellte Aufgabe nicht lösen und weiß nicht was er tun soll um den Anforderungen gerecht zu werden.
Oder verbale und nicht verbale Signale stehen in Widerspruch zueinander, durch das Verhalten oder die Körpersprache wird also der eigentlichen Aussage widersprochen. Der Betroffene muss sich für eine der Deutungen entscheiden, er wird unsicher denn er kann seiner (widersprüchlichen) Wahrnehmung nicht trauen. Am größten wird die Tragik in diesem Dilemma wenn ein Abhängigkeitsverhältnis besteht. (mehr…)

Wie wir uns verhalten

Gespeichert unter: Verhalten — hjg @ 18:10

Warum verhalten wir uns so wie wir uns verhalten? Liegt es an den Genen, gibt es was Göttliches oder ist es einfach nur eine (zufällige) Gewohnheit?
Mir ist auch noch nicht ganz klar, warum ich gerade jetzt einen Blog anlege.

Bloggen Sie auf WordPress.com.