Lose Gedanken

28. Oktober 2007

Motorradfahrer

Gespeichert unter: Motorrad, Verhalten — hjg @ 21:10

Es gibt zwei Arten von Motorradfahrern, nämlich gute und schlechte. Und man kann sie auch ganz leicht voneinander unterscheiden. Die schlechten Motorradfahrer sind zwischen den Kurven besonders schnell und die guten zwischen den Geraden.

Die Kunst ist das Vorausschauen, das Finden der richtigen Linie und die ausreichende Schräglage und gerade die bedarf eines besonderen Trainings (am besten unter Anleitung).

Weil der Mensch, genau wie jedes andere Land-Tier sich niemals mehr als etwa 2o Grad gegen die Senkrechte neigt (auch Pferde oder Geparden), um beim Laufen in der Kurve nicht auszurutschen, ist das die als natürlich empfundene innere Grenze. Das Motorrad kann und muss aber tiefer als 40 Grad geneigt werden. Um sich an diese Neigung zu gewöhnen bedarf es der Übung. Eine Übung die man nicht durch schnelles Fahren auf der Gerade bekommt, sondern durch langsames Herantasten auf Übungsplätzen.

Mein Kumpel Lutz sagt: „Es geht immer noch tiefer!“ Und bei mir hat er damit Recht.

Ich habe zwei Empfehlungen zum Thema:

  1. Ein Fahrsicherheitstraining absolvieren oder besser regelmäßige Fahrsicherheitstrainings.
  2. Das Buch „Die obere Hälfte des Motorrads“ von Bernt Spiegel, das allerdings noch viel mehr erklärt als man als Fahrer wissen muss (lesenswert!).

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