„Die Ehe funktioniert am besten, wenn beide Partner ein bisschen unverheiratet bleiben.“
Claudia Cardinale
Quelle: ARD-Videotext vom 6. November 2009 (http://www.ard-text.de)
„Die Ehe funktioniert am besten, wenn beide Partner ein bisschen unverheiratet bleiben.“
Claudia Cardinale
Quelle: ARD-Videotext vom 6. November 2009 (http://www.ard-text.de)
Ich habe es immer wieder beobachtet, wie sich die Autofahrerinnen und Autofahrer auf der Straße bekriegen. Niemand möchte in der zweiten Reihe zurückbleiben und sein Vorfahrtsrecht um jeden Preis behalten.
Es scheint ein belegbare Tatsache zu sein, dass dann alles was unseren Weg stört als Hindernis gesehen wird und eliminiert werden sollte, vor allem in Stress-Situationen z.B. bei hohem Verkehrsaufkommen oder unter Zeitknappheit. Nur die öffentliche Kontrolle und die verhängten Strafen scheinen hier noch das Chaos verhindern zu können. Ich möchte manchmal laut schreien ob dieser Dummheit. Aber es scheint ihn unserer Natur zu liegen.
Wie gut, dass ich ab und zu erleben darf, mit welcher Selbstverständlichkeit die gleichen Menschen hinter dem Steuer jedesmal bemüht sind schnellstmöglich dem herannahenden Rettungsfahrzeug eine Gasse zu schaffen und ihr eigenes dringendes Fortkommen plötzlich gar nicht mehr so wichtig erscheint. Auch das, so scheint es mir, liegt in unserer Natur.
Bei einem Gespräch mit einer Freundin ist mir aufgefallen, dass es anscheinend viele Menschen gibt, die Denken und Fühlen als zwei unterschiedliche (teilweise sogar gegensätzliche Vorgänge) verstehen. Mit dieser Definition lassen sich einige meiner Aussagen – auch in diesem Blog - nicht nachvollziehen. Soviel steht fest.
(mehr…)
Heute habe ich per Zufall die ultimative Seite mit den wichtigsten Weltuntergangs- oder global-religiösen Erscheinungs- und Erneuerungs-Terminen gefunden, zusammengetragen von Markus Gansel: www.unmoralische.de
Wie ich mit Erleichterung feststellen konnte, habe ich in meinem kurzen Leben schon rund 50 dieser Krisen schadlos und eigentlich auch unbemerkt überwunden. Ich finde das zumindest beruhigend. (mehr…)
Der Artikel geistert seit einigen Tagen auf vielen Internet-Seiten. Ich habe ihn jetzt gerade von der Internet-Seite der Berliner Morgenpost gegoogelt.
Eine junge Forscherin (Cynthia Quiroga Murcia, Universität Frankfurt, Psychologie) hat im Rahmen ihrer Doktorarbeit herausgefunden, dass durch das Tango tanzen, das Stresshormon Cortisol abnimmt und das Sexualhormon Testosteron zunimmt. Sie ist übrigens eine tangotanzende Kolumbianerin, die seit vier Jahren in Deutschland lebt.
Man darf vermuten, durch das Tanzen bauen wir Stress ab und steigern unsere sexuelle Lust. Ich „orakele“ jetzt einfach mal, dass das auch für andere Arten des Paartanzes gilt, wenn genügend Tuchfühlung entsteht und sie mit der richtigen Präsenz getanzt werden – eine echte Indikation für einen Tanzkurs.
So, jetzt ist es klar. Unsere Geschicke in Bundestag und Bundesrat werden von CDU und FDP gelenkt, personifiziert in Guido Westerwelle und Angela Merkel (wer von beiden die Männlichkeit symbolisiert ist offensichtlich).
Ich freue mich auf klare Entscheidungen und kurze Debatten. Und ich freue mich auf eine SPD die lernen kann. Sie kann lernen was es bedeutet einig, kraftvoll und profilstark zu werden.
Im Sommer habe ich eine sehr interessante und achtsame Frau kennengelernt. Sie ist Linkshänderin und wir unterhielten uns über dieses Thema (und einige andere). Ihre Buchempfehlung dazu war „Die Psyche des linkshändigen Kindes: Von der Seele, die mit den Tieren spricht“ von Johanna Barbara Sattler und ich empfehle das Buch jetzt auch.
Nicht, dass ich alles vorbehaltlos glauben könnte was Frau Sattler schreibt und jetzt eine neue Reihe von Schubladen eingerichtet hätte, in denen alle Linkshänder denen ich noch begegne passend verstaut werden können…
Die Beschäftigung mit der Unterschiedlichkeit zwischen links- und rechtshändigen Menschen (rechtshändige werden ebenfalls beschrieben) hilft mir die Menschen und ihre Unterschiede zu verstehen.
Heute kam ich aus einem wunderschönen Urlaub zurück, den ich mit guten Freunden verbringen durfte, da lese ich die Mail von meinem Lieblingsbruder: Er hat endlich(!) herausgefunden was das im Hunsrück so gut bekannte und viel zitierte „Schissmehl“ ist.
Es handelt sich bei dieser Pflanze, die man in unserer hunsrücker Heimat so lautmalerisch als Schissmehl bezeichnet, um ein Fuchsschwanzgewächs mit dem Namen „Weißer Gänsefuß“.
Natürlich kann ich mich nicht dafür verbürgen, dass es überall im Hunsrück die gleiche Pflanze beschreibt, aber bei uns (Berschweiler bei Kirn) war es damals genau diese Pflanze. Der Begriff wird nicht nur für dieses „Unkraut“ verwendet, sondern auch scherzhaft für alles andere was ungewollt oder ohne fremdes Zutun erfolgreich wächst und gedeiht.
Das hat mein Bruder doch tatsächlich ganz ohne meine Hilfe herausgefunden. Und jetzt wissen wir: weißer Gänsefuß - datt wechst wie Schessmehl.
Hier kann man etwas über die Pflanze nachlesen:
Begriffswolken sind eine tolle Erfindung und ich hätte am liebsten auch eine in meinem Blog. Aber da steht noch viel zu wenig drin, um eine wirklich aussagekräftige Wolke zu erzeugen. WordPress stellt ein entsprechendes Widget natürlich zur Verfügung.
Ich sitze also bei meinem Freund auf der Couch und trinke ein Weizenbier, während er mir die Begriffswolke im Webshop zeigt den seine Frau betreibt (crissy24.de). Ich betrachte die Wortwolke der meist gesuchten Artikel und mir fällt der neue Begriff auf: Tankini. Das ist ein echter Renner bei den Sommer-Damenmoden.
Ich bin nicht sehr versiert in modischen Dingen. Mit solchen Fachbegriffen kann man mich tatsächlich immer wieder verblüffen. Deshalb frage ich nach. Tatsächlich ist mir hier der Informatiker von heute voraus (ja, auch bei der Programmierung von Begriffswolken).
Ich glaube zwar, dass ich mal wieder der Einzige bin der es nicht wusste, aber ich zitiere gerne was ich gelernt habe: Der Begriff Tankini setzt sich zusammen aus dem Bikini und dem Tank-Top. Er beschreibt einen Bikini, dessen Oberteil nicht nur den Busen, sondern auch einen Teil des Leibes bedeckt.
Heute war ich wieder beim Tankwart meines Vertrauens und auch diesmal sprachen wir über Geld, aber nur weil er sich gerade wieder aufgeregt hatte, dass die Rolle mit Euro-Münzen, die er von der Bank bekam, anstatt 50 EUR nur 48 EUR enthielt. „Das ist schon häufiger vorgekommen“, sagte er, „da muss man immer nachzählen.“
„Ich werde darauf achten“, erwiderte ich und dachte dabei an die Banken und das Vertrauen. Meine Geldscheine aus dem Automaten zähle ich sowieso schon immer nach – aus eigener Erfahrung.
Heute war ich mit einer sehr lieben Kollegin in der Mittagspause. Wir waren etwas einkaufen und dannn noch etwas Essen.
Da habe ich sie getroffen: Die perfekte Service-Kraft. Sie ist jung, zierlich, hübsch und vor allem schnell, aufmerksam, kompetent. Sie behält den Überblick, spricht verständlich, sieht den Kunden ins Gesicht, managt mehrere Aufträge parallel und achtet auf Ordnung.
Nach der obligatorischen Frage, ob das Essen gut war, haben wir uns ehrlich aber freundlich über das ausgelassen was uns nicht passte.
Man sah der jungen Frau an, dass unser Einwand von ihr tatsächlich zur Kenntnis genommen wurde – keine Ausflüchte, keine Beschwichtigungen, keine große Sache, einfach eine Entschuldigung und als Entschädigung zwei Espresso.
Ein guter Tag…
Manchmal, wenn ich an der Supermarkt-Kasse stehe und mich nicht mit jemandem unterhalte, schaue ich mir einfach an was die Kunden so aufs Band legen. Gerade wenn ich spätabends hingehe, wo die meisten schnell noch was Wichtiges für den Abend einkaufen, stelle ich mir gerne vor wie ihr Abend verlaufen wird und vergebe (max. 10) Punkte für den aussagekräftigsten Einkauf. (mehr…)
Neulich saß ich bei Freunden und die kleine Tochter (Amelie) gesellte sich zu uns.
Sie erzählte uns von ihrer Puppe, von der Mama, von dem Regen…
Wir sahen sie an, hörten ihr zu, wurden still…
Manchmal, wenn man ganz still geworden ist und einfach nur aufmerksam,
wird einem die wahre Bedeutung des Lebens offenbar,
in den großen, wachsamen und staunenden Augen einer Vierjährigen.
„Deutsche Penisse sind nur Durchschnitt!“, so hieß es auf einer GMX-Meldung. Dass in der heutigen Zeit zu viele Rechtschreibfehler gemacht werden und zuviel Unsinn kopiert wird, ist wohl eine Tatsache mit der wir leben müssen.
Aber mir gefällt der logische Fehler in dieser Aussage (und das ist der Grund warum ich sie auf meinem Blog erwähne): Wenn ich alle deutschen Penisse anspreche, können sie natürlich nur Durchschnitt sein. Wollte ich sie mit etwas vergleichen, zum Beispiel mit den französischen oder dänischen, dann müsste ich das anders formulieren. Vielleicht könnte man auch etwas über die Streuung der gemessenen Größen aussagen oder über die Klassifizierung?
Aber möglicherweise geht es ja auch gar nicht um die Verbreitung von Wissen? Vielleicht will man nur Aufmerksamkeit und bei mir zumindest war das gelungen.
Kommt es mir nur so vor oder müssen unsere Filmhelden heute alle Superkräfte haben?
Früher reichte es noch aus, wenn sie gut aussahen und moralische Grundfesten vertraten, also untadelig waren oder sich zumindest dazu läuterten.
Heute ist die Moral nicht so wichtig, das Aussehen aber umso mehr. Vor allem aber müssen sie übermenschlich und übernatürlich sein, superkräftig, hellseherisch, unerschrocken, unbesiegbar, unkaputtbar und wenn es sein muss dann auch unverschämt, unchristlich, unbarmherzig und unfehlbar treffsicher mit jeder Waffe.
Oder irre ich mich, es sind heute gar nicht mehr Übermenschen als früher und ich wähle nur die falschen Programme und achte auf die falsche Reklame?
Haben Sie heute schon wohlwollend an Ihren Freund gedacht? Ihm eine Freude gemacht, weil er immer für Sie da ist?
Weil er ihnen zur Seite steht auch wenn es schwierig wird. Weil er sich freut wenn es Ihnen gut geht und er leidet wenn es ihnen schlecht geht. Weil er Ihre Schwächen kennt und akzeptiert, Ihre Stärken kennt und sie ermutigt, sie ohne Vorbehalte liebt, wenn Sie es zulassen.
Vielleicht schauen Sie ihm dafür einfach mit einem freundlichen Lächeln in die Augen, am besten gleich – vor einem Spiegel.
Jazzmusik: Früher konnte ich den schrägen Tönen nichts abgewinnen. Aber mit zunehmendem Alter und musikalischer Hör-Erfahrung scheinen sie mir „stimmiger“ zu werden. Noch bin ich bei einfachen Stücken im Vocal Jazz. Aber bestimmt werde ich bald auf höher konzentrierte Werke aufsteigen.
Ich hoffe nur nicht vorzeitig der Senilität volkstümlicher Ohrwürmer zu erliegen. Ich meine damit natürlich nicht die richtige Volksmusik, wie sie auch heute noch von ernsthaften Musikern gepflegt und weiter entwickelt wird.
Manchmal habe ich jedoch den Eindruck, gerade der jüngeren Generation wird so etwas ähnliches wie volkstümliche Weisen serviert (ggf. wird richtige Musik zerhackt, beschleunigt und rückwärts gespielt).
Der wehrlos pupertierende Mensch wird einmal mehr mit Fast Food abgespeist, garniert mit den angesagtesten Symbolen einer uniformierten und virtuell omnipotenten Jugend-Subkultur – mit dem hehren Ziel der Abzocke.
Außerdem hat einer von beiden mir noch vorgemacht wie sich ein Mann verhält und beide zusammen haben mir vorgelebt wie man miteinander umgeht. Ob es in dieser Hinsicht das Beste war das man erleben kann weiß ich nicht – ehrlich gesagt bezweifele ich das sogar.
Das „Erbe“ meiner Eltern, mein Wissen und meine Erfahrungen sind das was meine Person ausmacht.
Es ist mein „Basislager“. Von hier aus werde ich den Rest meines Lebens gestalten.