Lose Gedanken

22. Juni 2009

REBT / REVT („Rational-Emotive Verhaltenstherapie“)

Gespeichert unter: Denken, Gesundheit, Verhalten — hjg @ 06:06

Kurze Einführung in die „Rational Emotive Behavior Therapy (REBT)“

Die REBT (dt. REVT, „Rational-Emotive Verhaltenstherapie“) ist eine kognitive Verhaltenstherapie, die von Albert Ellis in Amerika begründet wurde. Im Wesentlichen beruht sie auf den folgenden Erkenntnisen:

  • Unsere Emotionen sind die Folge unserer Gedanken. Sie werden im Wesentlichen von uns selbst erzeugt, weil wir die auf uns einwirkenden Ereignisse – gemäß der eigenen Überzeugungen – als gut, schlecht oder neutral bewerten. Sind unsere Überzeugungen irrational, so folgen aus ihnen meistens unangemessene und teilweise dramatische Emotionen.
  • Die gegenwärtigen Probleme beruhen auf unseren gegenwärtigen Ideen und Gewohnheiten, egal wann oder wie diese erworben wurden.
  • Unsere eigene Philosophie kann von uns kritisch hinterfragt und durch Einsicht geändert werden. Sind unsere Überzeugungen und Gewohnheiten irrational und wenig hilfreich, haben wir die Möglichkeit sie durch einen gründlichen Disput und bewusste Verhaltensänderungen zu verbessern (sog. „elegante Lösung“).

Problematisch sind vor allem die sog. „Mussturbationen“, mit denen in der REVT unsere vorbehaltlosen „Soll- und Muss-Vorstellungen“ umschrieben werden. Die drei Haupt-Muss-Vorstellungen, die emotionale Probleme hervorrufen können, (mehr…)

28. April 2008

Krafttraining

Gespeichert unter: Gesundheit — hjg @ 18:04

Ein Bekannter hat mich gefragt, warum ich ausgerechnet dieses langweilige Muskeltraining an den Kraftmaschinen mache, wo es doch viel bessere, abwechslungsreichere und vielseitigere sportliche Betätigungen gibt. Außerdem wollte er wissen ob ich jetzt zu diesen „Body-Buildern“ gehören will. Dabei hatte ich den leisen Verdacht, sein Wissensstand über Body-Building ist irgendwo in den späten Achtzigern (d.v.Jh.) beheimatet und er meint, dass jeder der sich dieser Sportart zuwendet, sich fortan ausschließlich um die Ästhetik und die besten Aufbau-Diäten oder sogar Hormontherapien Gedanken macht. (mehr…)

30. März 2008

Gene und Erlebnisse

Gespeichert unter: Erkenntnis, Gesundheit — hjg @ 19:03

Wer wissen will wie die Erlebnisse eines Menschen und seine aktuellen sozialen Bindungen Einfluss auf das Wohlbefinden und auf die Tätigkeit seiner Gene haben, für den ist das Buch „Das Gedächtnis des Körpers“ von Joachim Bauer zu empfehlen.

Unter anderem erklärt es, warum Menschen die in einer ungestörten Mutter-Kind-Beziehung aufgewachsen sind, im späteren Leben eine größere Stress-Resistenz aufweisen. Außerdem werden die Mechanismen von Schmerzgedächtnis, Trauma, Burnout-Syndrom, Herzinfarktrisiko und Depression angesprochen (lesenswert!).

13. Februar 2008

Tratsch und Klatsch für die Gesundheit

Gespeichert unter: Gesundheit, Kommunikation, Verhalten — hjg @ 19:02

Heute hielt ich ein gutes Buch von Cornelia Topf in den Händen. Es geht darin ums „Tratschen“, das jederzeitige, unvermeidbare, ungehemmte, lästernde, befreiende, wissensvermittelnde, entstressende, gesundheitsfördernde, produktivitätssteigernde, therapeutische, verbindende Tratschen. (mehr…)

1. Dezember 2007

Placebo

Gespeichert unter: Gesundheit — hjg @ 17:12

Kürzlich habe ich wieder eine Ausgabe der Serie „Delta“ auf dem Fernsehkanal „3sat“ gesehen. Dabei ging es um die nachweisbar heilsame Wirkung von Placebos. (mehr…)

9. November 2007

Depressionen

Gespeichert unter: Denken, Gesundheit — hjg @ 11:11

Manchmal wird aus dem Grübeln ein Dauerzustand und möglicherweise versteckt sich dahinter eine Depression. Da diese Krankheit viele Menschen betrifft und schon viele Leben gekostet hat muss ich oft darüber nachdenken. Eine Depression kann fast jeden treffen und nicht immer wird sie erkannt und behandelt. Es kommt vor, dass sie im Selbstmord endet.

Die Auslöser für Depressionen sind vielfältig. Sie können bei entsprechender Veranlagung u.U. durch einen Hormonwechsel (Pupertät, Wechseljahre), die Veränderungen der Lebensgewohnheiten (mit dem Rauchen aufhören, sportliche Aktivitäten abrupt beenden) und natürlich durch Schicksaalsschläge ausgelöst werden.

Das fatale ist, dass depressive Menschen sich nicht selbst aufraffen können und auch von außen nur schwer motivierbar sind, um etwas gegen ihre Krankheit zu unternehmen. Sie stecken in ihrem Gefängnis aus trübsinnigen Gedanken fest.

Eine Internet-Seite zum nachlesen: http://www.depressionen-verstehen.de/

29. Oktober 2007

Gesundheitsratschläge für Gesunde

Gespeichert unter: Gesundheit, Selbstmanagement — hjg @ 20:10
Das ist ein Versuch die mir bekannten „Gesundheitsregeln“ zusammenzufassen. Ich kann über deren Richtigkeit nicht viel sagen und habe auch keine verlässlichen Quellenangaben.

Die Empfehlungen gelten sowieso nur, solange keine medizinischen Gründe etwas anderes vorschreiben. Ärztlich verordnete Diäten, Laborwerte und Empfehlungen haben Vorrang.
  • „Body Mass Index“ (BMI) kleiner als 30 kg / m²
    (Gewicht in kg geteilt durch Körpergröße in m zum Quadrat)
  • Bauchumfang bei Männern kleiner als 102 cm
  • Bauchumfang bei Frauen kleiner als 88 cm
  • Taillen-Umfang zu Hüft-Umfang „Waist to Hip Ratio“ (WHR)
    bei Männern unter 1,00
  • Taillen-Umfang zu Hüft-Umfang „Waist to Hip Ratio“ (WHR)
    bei Frauen unter 0,85
  • Blutdruck (kleiner als 140 / 90 mm Hg) und Blutfettwerte überwachen
  • familiäre Vorbelastung beachten (bei mir z.B. Diabetes)
  • viel Gemüse und Obst essen
  • viel Wasser trinken
  • wenig Alkohol trinken
  • mehrmals die Woche leichten Ausdauersport betreiben
  • die Gesundheit pflegen bevor man erkrankt
  • sich regelmäßig etwas Gutes tun („Seelenbalsam“)

Bleibt abzuwarten ob ich mich auch daran halte.

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