Lose Gedanken

28. Oktober 2009

Sechs Tugenden für Menschen mit gutem Charakter

Gespeichert unter: Erkenntnis, Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 06:10

Wer sich fragt was einen guten Menschen ausmacht, wie dessen Charakter beschaffen sein sollte, dem können vielleicht die Erkenntnisse von Martin E. P. Seligman weiterhelfen. Er schreibt in seinem Buch „Der Glücksfaktor“ über die sechs Tugenden die in den meisten Kulturen und Religionen gemeinsam geachtet werden.

 “Unter der Leitung von Katherine Dahlsgaard lasen wir Aristoteles und Plato, Thomas von Aquin und Augustinus, das Alte Testament und den Talmud, Konfuzius, Buddha, Laotse, Bushido (den Samurai-Code), den Koran, Benjamin Franklin und die Upanischaden – alles in allem insgesamt 200 Tugend-Kataloge. Zu unserer Überraschung unterstützen all diese Traditionen – verteilt über 3000 Jahre und die gesamte Erdoberfläche – sechs Tugenden:

  • Weisheit und Wissen
  • Mut
  • Liebe und Humanität
  • Gerechtigkeit
  • Mäßigung
  • Spiritualität und Transzendenz (mehr…)

13. Oktober 2009

Allmende („Gemeindeeigentum“)

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Der (halbe) Wirtschaftsnobelpreis 2009 geht an die Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom. Das gefällt mir. Ihr Buch „Die Verfassung der Allmende“ ist zwar nicht mehr erhältlich, außer in wenigen Antiquariaten und Bibliotheken, aber das wird sich bestimmt bald wieder ändern. Die Aufmerksamkeit durch diese Auszeichnung wird ihren Theorien neue Bekanntheit bescheren.

Die Botschaft lautet: Ja, man kann Allgemeingüter sinnvoll verwalten und nachhaltig nutzen. Bei einer ehrlichen Selbstverpflichtung mit wirkungsvoller Kontrolle ist eine Selbstverwaltung und dauerhafte Nutzung zum Wohle aller möglich; der Raubbau kann (entgegen der ausschließlichen und pessimistischen Sicht von Garrett Hardin) verhindert werden. Einen lesenswerten Artikel über Frau Ostrom fand ich auf der Internet-Seite „sueddeutsche.de“.

Das bestätigt meine Erfahrungen im privaten Umfeld und lässt hoffen auch größere Ressourcen erfolgreich verwalten zu können, wenn wir uns der Problematik und Notwendigkeiten bewusst werden - und dem Wissen öffnen können, dass wir alle Teil des „einzigen Ganzen“ sind. Außerdem sehe ich mich darin bestärkt, dass die „unumstößlichen Wahrheiten“ der klassischen Ökonomen immer wieder überprüft werden dürfen. Eine neue Gesellschaft enthüllt mitunter auch neue Gesetzmäßigkeiten.

7. September 2009

Abwrackprämie oder Umweltprämie

Gespeichert unter: Gesellschaft, Politik — hjg @ 18:09

Ich bin eindeutig unschlüssig. Ja, es gibt es viele neue Autos und sie verbrauchen weniger Kraftstoff und produzieren damit weniger CO². Aber nein, der CO²-Ausstoß wird natürlich nicht nur von Kleinwagen produziert, auch von LKWs, Bussen, Bahnen, Bakterien sowie für die Stromerzeugung, Lebensmittelherstellung, Konsumartikelherstellung, PKW-Produktion…

Was ich anfänglich für eine gute Idee hielt, war nach der Aufstockung auf 5 Mrd. eine richtig große und vor allem politische Sache geworden. Es wurden Euronorm-4-Autos gegen Euronorm-4-Autos getauscht und Autohändler nochmal kurz vor der Pleite ein bisschen in Sicherheit gewogen.

Wer es sich leisten kann hat natürlich zugegriffen (ich auch). Wer es sich nicht leisten konnte, oder wollte, der zahlt drauf – soviel Solidarität muss sein. Für die Politkerin und den Politker von heute stellt sich die Frage, ob der Wähler sich daran erinnern wird, und falls ja, an was genau?

20. Juni 2009

Unzuverlässige Briefzustellung

Gespeichert unter: Gesellschaft, Kommunikation — hjg @ 09:06

Seit bald zwei Jahren wohne ich jetzt hier. In dieser Zeit sind nachweislich vier an mich adressierte Briefe nicht angekommen und ich befürchte natürlich die Dunkelziffer ist höher.

Es waren eine förmliche Zustellung vom Amtsgericht dabei (hier ging es um rund 120,- EUR für mich), ein Schreiben von einer Versicherung (hier ging es um rund 2000,- EUR für mich), eine Rechnung vom Physiotherapeuten und eine Karte von einer Freundin (Geburstagskarte).

In meiner letzten Wohnung gab es in der Straße einen Mann der den gleichen Familiennamen trug. Wir mussten uns in rund zwölf Jahren zweimal die Post „gegenseitig zustellen“. Aber jetzt ist das nicht der Fall. Ich habe alle Namensschilder studiert.

Bis auf eine Mahngebühr in Höhe von 6,- EUR und ein paar Telefongebühren sind mir bislang keine finanziellen Nachteile daraus entstanden. Aber ich habe keine Ahnung was ich tun kann um die Zustellung sicherer zu machen. Manchmal wird das Namensschild am Briefkasten gut gelesen (Druckbuchstaben, Laserdrucker, Schriftart: Arial, „Nachname, Vorname“) und manchmal nicht. Die Briefzusteller wechseln, manche sprechen fließend deutsch, andere nicht, gestresst wirken sie alle.

Wohl dem der seinen Briefzusteller persönlich kennt…

27. Mai 2008

Ein Mann sein (Männerliteratur)

Gespeichert unter: Denken, Gesellschaft, MannSein — hjg @ 18:05

Auch für mich wurde es Zeit endlich intensiv über die eigene Männlichkeit nachzudenken. Als Hilfestellung habe ich mir fünf Bücher dazu besorgt und ich muss sagen, sie haben mir sehr dabei geholfen. smile_regular
Das erste (und bislang beste) ist von Steve Biddulph und heißt „Männer auf der Suche“. Es zeigt anschaulich warum Söhne, die nicht genügend bevatert wurden, Probleme mit der eigenen Männlichkeit haben. Der Autor wertet Literatur und eigene Erfahrungen als Therapeut aus und berichtet nicht zuletzt von seinen persönlichen Erfahrungen und Problemen als Mann. Außerdem gibt er viele Beispiele aus Initiationsriten und Männererziehung bei Naturvölkern und hat Vorschläge für die eigene Entwicklungsarbeit.

Hier seine „Sieben Schritte zur Männlichkeit“: (mehr…)

18. Dezember 2007

So sehe ich Weihnachten

Gespeichert unter: Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 18:12

Christ: Wer ein Christ ist, der glaubt daran, dass Gottes Sohn geboren wurde und feiert das mit einem wirklich heiligen Fest. Meines Wissens ist das der einzige Sinn dieses Festes. Wer nicht mehr so ganz genau weiß wer mit Gottes Sohn gemeint ist, der liest zum Einstieg einfach sein Glaubensbekenntnis durch (http://www.amen-online.de/bekenntnis/glaube/apostolicum.html).
Ich persönlich halte Jesus übrigens für den größen „Revoluzzer“ seit Einführung des Monotheismus und meine das im positiven Sinne.

Bürger: Wer es sich leisten kann, (mehr…)

8. Dezember 2007

Superhelden

Gespeichert unter: Gesellschaft, Kunst, MomentGedanke — hjg @ 15:12

Kommt es mir nur so vor oder müssen unsere Filmhelden heute alle Superkräfte haben?
Früher reichte es noch aus, wenn sie gut aussahen und moralische Grundfesten vertraten, also untadelig waren oder sich zumindest dazu läuterten.

Heute ist die Moral nicht so wichtig, das Aussehen aber umso mehr. Vor allem aber müssen sie übermenschlich und übernatürlich sein, superkräftig, hellseherisch, unerschrocken, unbesiegbar, unkaputtbar und wenn es sein muss dann auch unverschämt, unchristlich, unbarmherzig und unfehlbar treffsicher mit jeder Waffe.

Oder irre ich mich, es sind heute gar nicht mehr Übermenschen als früher und ich wähle nur die falschen Programme und achte auf die falsche Reklame?

4. Dezember 2007

Begriffsdefinitionen der Exformation

Gespeichert unter: Gesellschaft, Kommunikation — hjg @ 10:12

Durch Vera F. Birkenbihl, die den Begriff „Exformation“ (nach NØRRETRANDERS) erklärte, ist mir aufgefallen wie häufig es verschiedene Begriffsdeutungen gibt die nebeneinander existieren.

Man könnte unter der Birkenbihlschen Definition der Exformation sowas wie eine kontextbezogene Dechiffrierung der Botschaft unter Berücksichtigung der dem Empfänger bekannten Metainformationen bezeichnen. War doch ein guter Versuch – oder? :-)

Sie beschreibt damit den ergänzenden Kontext den der Empfänger einer Botschaft der eigentlichen Information hinzufügt, also das was die Information umgibt („Exformation: ist das was zwischen den Zeilen steht„). Das interessante an dieser Deutung ist die Tatsache, dass die eigentliche Botschaft nicht im Informationsmedium zu Stande kommt, sondern im Kopf des Empfängers (Artikel).

Stanislaw Lem hat mit der Exformation die teilweise explosionsartige Vermehrung des Wissens verstanden (Artikel).

Der Künster Bernd Schaudinnus meint damit das was wir als wesentlichen Inhalt der Informationsflut für uns herausfiltern (Blog).

Manche meinen damit vielleicht das Gegenteil von Information oder redundantes Beiwerk.

Ich selbst würde es übrigens als der zusammengefallene Rest einer Formation verstehen, hätte ich nicht schon so viele Werke von Frau Birkenbihl gelesen. :-)

Handbücher

Gespeichert unter: Denken, Gesellschaft, Kommunikation — hjg @ 10:12

Kein Mensch liest Handbücher mit über 800 Seiten, weil das unnütze Zeitverschwendung ist. Technische Geräte und Computerprogramme für die Endverbraucher sollten sich so gestalten lassen, dass man die wichtigsten Funktionen sofort intuitiv oder nach einer kurzen Einweisung abrufen kann. Alles andere ist meiner Meinung nach unbrauchbar. (mehr…)

20. November 2007

Fehlerkopie

Gespeichert unter: Denken, Gesellschaft, Kommunikation — hjg @ 19:11

Immer wieder fällt mir auf, dass das Internet den Informationstransport immens beschleunigt hat. Es sind nicht mehr Nachrichten geworden die verbreitet werden und nicht höherwertige Inhalte. Sie kommen einfach nur schneller an.

Nachrichten werden an viel mehr Stellen veröffentlicht und manche von ihnen noch mit Kommentaren von Hobby-Journalisten versehen. Ein Blog wie dieser ist ein gutes Beispiel dafür.

Was aber auch zunimmt ist die Verbreitung von Fehlern und Falschmeldungen. Ob es falsch zitierte Gerichtsurteile und Vertragsbestimmungen sind, politische Propaganda oder ungeprüfte Weiterleitungen von gefälschten Hilferufen und Verschwörungstheorien.

Professionelle Portale verstehen sich als Vervielfältiger der dpa-Meldungen und sinnfreien Klatschkolumnen oder sie erfinden kurzerhand eigene Trends und natürlich Horoskope. Sie geben auch gerne Tipps zur Lebensberatung.

Eigene Recherchen (außer im Internet) finden eher selten statt, Zeit und Geld darf nicht allzu viel investiert werden, für die InternetBürgerInformation.

Oft berichten die professionellen Medien einfach nur über sich selbst, so wie die Internet-Nutzer auch gleichzeitig wieder Beschreiber ihrer Leserschaft sind.

Mit der neuen Verbreitungsvielfalt nimmt auch die Eigenverantwortung der Informationskonsumenten zu. Wisse was Du liest, es könnten einmal Deine eigenen Gedanken geworden sein!

11. November 2007

Lokführerstreik und Gehälter

Gespeichert unter: Gesellschaft, Politik — hjg @ 10:11

Ich persönlich würde es den Lokführern gönnen, dass sie ein besseres Gehalt bekommen – und nicht nur denen.

Ich habe nach Angaben zur Gehaltshöhe gesucht und auf den Seiten von http://www.logistik-inside.de/ folgendes gefunden: „[...] Das Nettogehalt liegt – abhängig von Steuerklasse und Familienstand – inklusive Zulagen laut Konzernangaben anfangs zwischen 1703 und 1972 Euro monatlich. Nach vier Berufsjahren sind es dann 1792 und 2076 Euro.“

Ich denke, man sollte erwähnen, dass nicht alle Berufstätigen, die belastende Arbeiten verrichten und im Schichtdienst arbeiten, so viel bekommen. Eine interessante Übersicht über die Brutto-Gehälter findet sich hier: http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/erfolggeld/special/126/44082/1/index.html

Immer wenn ich mal nicht genau weiß, wieviel Trinkgeld ich meiner Friseurin geben soll, dann denke ich an ihr Brutto-Monatsgehalt von geschätzten 1000,- EUR (bei ausreichender Berufserfahrung).

Schulmassaker in Finnland

Gespeichert unter: Gesellschaft, Politik — hjg @ 08:11

Eine wirklich traurige Sache. Viele haben dort ihr Leben verloren und viele Überlebende (und deren Angehörige) werden lange Zeit mit den Folgen des Traumas zu kämpfen haben.

Schon wieder lese ich die Frage „Hätte man es verhindern können?“. Ich meine, einen Selbstmord-Attentäter vorher herauszufiltern ist so gut wie unmöglich. Man weiß immer erst hinterher wozu er fähig war. (mehr…)

10. November 2007

Politessen-Diskussionen

Gespeichert unter: Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 10:11

Schon oft wurde ich im Vorbeigehen Ohrenzeuge der mehr oder weniger diplomatischen Rechtfertigungs- und Überzeugungstaktiken von Autofahrern, die sich über die himmelschreiende Ungerechtigkeit beschwerten, dass ausgerechnet Ihnen ein Verwarnungsgeld zuteil werden soll, nur weil sie sich nicht an die öffentliche Ordnung halten. (mehr…)

3. November 2007

Vorurteile über Männer und Menschen

Gespeichert unter: Denken, Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 14:11

Männer neigen viel eher zur Untreue als Frauen. Männer haben ein geringeres Einfühlungsvermögen als Frauen und heterosexuelle Männer können keine Wohnung einrichten.

Das sind typische Beispiele für allgemein akzeptierte Vorurteile. Schön daran ist, dass es manchmal exakt zutrifft. Tragisch daran ist, dass es oft überhaupt nicht stimmt. (mehr…)

1. November 2007

Fernabsatz Just-In-Time

Gespeichert unter: Gesellschaft, Politik — hjg @ 15:11

Durch die modernen Just-In-Time-Produktionen sind viele Lagerräume überflüssig geworden, was allerdings erst durch die perfekt organisierte Logistik möglich wurde. Die Lager befinden sich fahrender Weise auf den Autobahnen.

Ein riesiges virtuelles chaotisches Lager, das zu keinem Moment einen statischen Zustand kennt. Kein Wunder, dass bei soviel Investitionsvorleistung des Staates jetzt auch noch eine „Lagergebühr“ fällig wurde – genauer gesagt ist es ein Wegezoll.

Private Kellerräume und Dachböden wurden mittels Ebay auch schon auf die Straße verlagert. Das hat vielen Menschen Arbeitsplätze in der Zustellerei gesichert und für ein bisschen CO2 fahren wir auch jede Menge Gerümpel herum.

Aber ich will nicht meckern. Neue Produkte erleben auf dem Weg zum Endverbraucher auch lange Transporte und aufwändige Transformationen (z.B. Norsee-Krabben über Marokko). Vielleicht ist da der Weg über das Internet auch wirklich der kürzere. Auf alle Fälle hat diese Form des Absatzes unsere Konsum-Welt stark beeinflusst.

Gegenüber den ersten Versandkatalogen ist das ein echter Evolutions-Sprung. Ein Freund von mir hat auch mit viel Liebe zum technischen Detail einen Web-Shop aufgebaut, über den seine Frau mit großem Erfolg Damenmode absetzt. Erst durch die Gespräche mit den Beiden haben ich einen realistischen Einblick über Technik und Gepflogenheiten eines Versandhandels gewinnen können.

Früher war ich ja wirklich mal der Meinung, dass nur der Hersteller der echte Held ist und danach nur noch die Abkassierer kommen – Asche auf mein Haupt.

Joachim Bublath

Gespeichert unter: Denken, Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 09:11

Was ich gestern noch im Radio erfahren hatte, war der Eklat in einer Fernseh-Talk-Show. In der ARD-Sendung „Menschen bei Maischberger“ zum Thema Ufos verließ Joachim Bublath das Studio, weil er mit Nina Hagen nicht einig werden konnte. Wenn ich das richtig verstanden habe ging es in der Hauptsache um Ninas Erfahrungen mit außerirdischen Lichtwesen. Die haben wohl nicht so richtig in sein Weltbild gepasst. Und nach den Mitschnitten im Radio zu urteilen, war die Frau Hagen dann auch ein wenig trotzig geworden.

Ja, der Bublath, Macher der erfolgreichen „Knoff-Hoff-Show“. Der Frank Elstner der Physik, der mit einer tollen Jazz-Studio-Band einer charmanten Co-Moderatorin, interessanten Versuchsaufbauten und seinen Kommentaren, vermittelt mit dem Charme eines altsprachlichen Oberlehrers, dem Publikum die Ehrfurcht vor der Pysik vermittelte. Mir hat das immer sehr gefallen!

Zugegeben, außerhalb der Musik-Szene stelle ich mir eine Übereinkunft mit Frau Hagen schwer vor. Ihre Auftreten ist schrill, ihre Ansichten sind schräg. (mehr…)

30. Oktober 2007

Konsum-Imitation

Gespeichert unter: Gesellschaft, Politik, Verhalten — hjg @ 17:10

Das Kind ahmt die Gewohnheiten seiner Eltern nach, um sich allmählich ein eigenes Verhaltens-Repertoire aufzubauen. Der Jugendliche erlernt den Tanzstil seines angesagten Lieblingsstars, weil er an der Musik-Kultur und Fan-Gemeinschaft teilhaben will. Der Erwachsene folgt einem statusträchtigen Mode- und Verhaltensstil, um sich als Mitglied einer Elite zu fühlen?

Die privaten Verschuldungen haben in den letzten Jahren zugenommen und ich mache mir Gedanken über das Warum. (mehr…)

28. Oktober 2007

Design-Food

Gespeichert unter: Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 12:10

Convenience-Produkte, Fast-Food, Schnell-Restaurant und Fertiggerichte sind die Begriffe die aus dem modernen Wortschatz der westlichen oder amerikanisch geprägten Ess-Kultur nicht mehr wegzudenken sind. Ich kenne die Produkte und Umschlagplätze aus eigener Erfahrung.

Eines stört mich dabei besonders. Ich meine nicht den hohen Anteil an Zucker, Fetten und Haltbarmachern und zwar alle drei in den verschiedensten Ausprägungen und chemischen Variationen. Darüber gäbe es ohne Zweifel viel zu sagen. Außerdem sind, so glaube ich fest, noch viele unbekannte Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien zu entdecken, die unter anderem auf den Stoffwechsel des menschlichen Körpers und des menschlichen Gehirns(!) wirken. Aber das werde ich bestimmt in späteren Artikeln nochmal ansprechen. Nein, mir geht es hier nur um den Geschmack. (mehr…)

27. Oktober 2007

Was wir über uns denken

Gespeichert unter: Denken, Gesellschaft — hjg @ 19:10

Ich habe den Eindruck zur Zeit ist es wieder mal modern den Menschen und sein Denken als eine Maschine zu betrachten. Man munkelt diese Maschine sei so komplex, dass sie sich sogar selber vorgaukelt sie habe ein Ich. Was aber natürlich ein Irrtum sei.

Zugegeben, seit Descartes haben wir schon viel dazu gelernt und  unsere Vorstellungen davon welche Maschinen es geben könnte sind enorm gewachsen und geben Hoffnung solche Maschinen eines Tages sogar selbst zu produzieren.

Aber wenn die Mensch-Maschine auch noch so ausgeklügelt ist, sich selbst reproduzieren kann, virtuelle Modelle entwerfen und unglaublich viele Arten der Kommunikation geschaffen hat, so hat sie sich letztlich doch nicht selbst geschaffen und das lässt Raum für viele Vermutungen und Ansätze.

Mich lässt das vermuten, dass es noch mehr gibt. Vielleicht doch noch ein Alpha und ein Omega? Zumindest scheint es mir eine Ordnung zu geben der wir alle folgen.

Wenn ich mich nicht irre konnte man diese oder ähnliche Gedanken auch schon bei den Borg erahnen und spätestens als ich Alice Krige im Leder-Outfit sah wusste ich: Es ist alles möglich!   :-)

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