Lose Gedanken

11. November 2009

Glücksfaktor

Gespeichert unter: Denken, Erkenntnis, Verhalten — hjg @ 11:11

Ich habe das Buch „Der Glücks-Faktor…“ von Martin E. P. Seligman gelesen und es bekommt eine eindeutige Emfehlung von mir. Nicht nur weil ich jetzt ein schönes von einem guten Leben unterscheiden kann und überzeugt bin, dass auch Menschen ohne sichtbare Glücksgefühle oder Freude eine zufriedenes und schönes Leben führen können, sondern vor allem weil er eine Botschaft hat:
Finden Sie Ihre Talente, entwickeln Sie Ihre Stärken (formen Sie ihren Charakter) und leben Sie danach.

Wie er zu dieser Erkenntnis kommt und was er sonst noch zu erzählen weiß, das will ich ausnahmsweise mal nicht versuchen zusammen zu fassen (lesenswert!).

29. Oktober 2009

Denken anstatt Fühlen

Gespeichert unter: Denken, Erkenntnis, Kommunikation, MomentGedanke — hjg @ 05:10

Bei einem Gespräch mit einer Freundin ist mir aufgefallen, dass es anscheinend viele Menschen gibt, die Denken und Fühlen als zwei unterschiedliche (teilweise sogar gegensätzliche Vorgänge) verstehen. Mit dieser Definition lassen sich einige meiner Aussagen – auch in diesem Blog - nicht nachvollziehen. Soviel steht fest.   ;-) (mehr…)

28. Oktober 2009

Sechs Tugenden für Menschen mit gutem Charakter

Gespeichert unter: Erkenntnis, Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 06:10

Wer sich fragt was einen guten Menschen ausmacht, wie dessen Charakter beschaffen sein sollte, dem können vielleicht die Erkenntnisse von Martin E. P. Seligman weiterhelfen. Er schreibt in seinem Buch „Der Glücksfaktor“ über die sechs Tugenden die in den meisten Kulturen und Religionen gemeinsam geachtet werden.

 “Unter der Leitung von Katherine Dahlsgaard lasen wir Aristoteles und Plato, Thomas von Aquin und Augustinus, das Alte Testament und den Talmud, Konfuzius, Buddha, Laotse, Bushido (den Samurai-Code), den Koran, Benjamin Franklin und die Upanischaden – alles in allem insgesamt 200 Tugend-Kataloge. Zu unserer Überraschung unterstützen all diese Traditionen – verteilt über 3000 Jahre und die gesamte Erdoberfläche – sechs Tugenden:

  • Weisheit und Wissen
  • Mut
  • Liebe und Humanität
  • Gerechtigkeit
  • Mäßigung
  • Spiritualität und Transzendenz (mehr…)

24. Oktober 2009

Sich selbst zum Erblühen bringen („Flourishing“)

Gespeichert unter: Erkenntnis, Verhalten — hjg @ 11:10

Kürzlich habe ich mir beim Antritt einer längeren Zugfahrt mal wieder die „Psychologie heute“ gekauft. Ich mag diese Zeitschrift. Sie hat mir schon viele Anregungen gegeben und zeigt, wie ich finde, wunderbar die aktuellen Entwicklungen und sammelt „Denkmodelle“ auf.

Lesen konnte ich sie allerdings erst zu Hause, weil ich kurz darauf von einer netten jungen Frau um Hilfe mit ihren Koffern gebeten wurde, woraus sich ein wohltuendes  Gespräch entwickelte, das an meinem Zielbahnhof bei einer Tasse Tee endete – eine schöne Begebenheit.

Der Artikel „Wie (und warum) wir aufblühen“ hat es mir besonders angetan. Herausgreifen will ich dabei nur zwei der genannten Aspekte. Nach „Barbara L. Fredrickson“ kann man u.a. durch eine tägliche Meditation von rund 12 Minuten, bei der es darum geht sich auf ein paar positive Emotionen zu konzentrieren, seine Lebensqualität und Zuversicht erheblich verbessern.

Noch ein paar schöne Vorschläge zum Ausprobieren hat „Sonja Lyubomirsky“ parat: Man notiert am Abend fünf Ereignisse, die besonders schön waren (count your blessings); man erweist einem Nachbarn einen Gefallen, ohne eine Gegenleistung anzunehmen; man schreibt einen Dankesbrief an einen lieben Menschen, ohne ihn abzuschicken. Sie ermutigt nach weiteren Ideen zu suchen und sie auszuprobieren.

Seine Aufmerksamkeit auch auf schöne Dinge richten und herausfinden wie man das eigene Wohlbefinden verbessern kann. So sehe ich die Botschaft in diesem Artikel.

Sobald ich mein neues Buch von „Martin E. P. Seligman“ gelesen habe, werde ich mich ganz sicher um Literatur der beiden o.g. Frauen bemühen.   ;-)

Zuletzt ist mir dann noch eingefallen, dass auch „Richard Wiseman“ in seinem Buch „So machen Sie ihr Glück“ feststellte, dass viele Menschen – die sich selbst als „Glückpilze“ bezeichnen würden – regelmäßig meditieren.

28. September 2009

Schwert-Seminar

Gespeichert unter: Erkenntnis, MannSein — hjg @ 19:09
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Veranstaltet von der Männerseelsorge des Bistums Mainz nahm ich am zurückliegenden Wochenende an einem Schwert-Seminar teil. Unser Lehrer, Frager, Zuhörer, Berater und Anleiter war Andreas Schäfer.

Ich durfte viel über mich erfahren. Ich konnte mich von einer anderen Blickrichtung betrachten (und wurde gesehen). Ich kann es eigentlich jedem Mann empfehlen, besonders aber denjenigen die unzufrieden sind oder das Gefühl haben sie hätten sich „irgendwie arrangiert“.

Aber Achtung!
Man erfährt hier von der eigenen Weiblichkeit oder der Zögerlichkeit oder den selbstgemachten Problemen und warum sich derjenige selbst versklavt der nicht loslassen kann. Nachwirkungen in den Alltag und in persönliche Beziehungen sind zu erwarten.

25. September 2009

Linkshändigkeit

Gespeichert unter: Erkenntnis, MomentGedanke, Verhalten — hjg @ 18:09

Im Sommer habe ich eine sehr interessante und achtsame Frau kennengelernt. Sie ist Linkshänderin und wir unterhielten uns über dieses Thema (und einige andere). Ihre Buchempfehlung dazu war „Die Psyche des linkshändigen Kindes: Von der Seele, die mit den Tieren spricht“ von Johanna Barbara Sattler und ich empfehle das Buch jetzt auch.

Nicht, dass ich alles vorbehaltlos glauben könnte was Frau Sattler schreibt und jetzt eine neue Reihe von Schubladen eingerichtet hätte, in denen alle Linkshänder denen ich noch begegne passend verstaut werden können…

Die Beschäftigung mit der Unterschiedlichkeit zwischen links- und rechtshändigen Menschen (rechtshändige werden ebenfalls beschrieben) hilft mir die Menschen und ihre Unterschiede zu verstehen.

14. August 2009

Schissmehl im Hunsrück

Gespeichert unter: Erkenntnis, MomentGedanke, Natur — hjg @ 20:08

Heute kam ich aus einem wunderschönen Urlaub zurück, den ich mit guten Freunden verbringen durfte, da lese ich die Mail von meinem Lieblingsbruder: Er hat endlich(!) herausgefunden was das im Hunsrück so gut bekannte und viel zitierte „Schissmehl“ ist.

Es handelt sich bei dieser Pflanze, die man in unserer hunsrücker Heimat so lautmalerisch als Schissmehl bezeichnet, um ein Fuchsschwanzgewächs mit dem Namen Weißer Gänsefuß“.

Natürlich kann ich mich nicht dafür verbürgen, dass es überall im Hunsrück die gleiche Pflanze beschreibt, aber bei uns (Berschweiler bei Kirn) war es damals genau diese Pflanze. Der Begriff wird nicht nur für dieses „Unkraut“ verwendet, sondern auch scherzhaft für alles andere was ungewollt oder ohne fremdes Zutun erfolgreich wächst und gedeiht.

Das hat mein Bruder doch tatsächlich ganz ohne meine Hilfe herausgefunden. Und jetzt wissen wir: weißer Gänsefuß - datt wechst wie Schessmehl.   :-)

Hier kann man etwas über die Pflanze nachlesen:

http://www.heilkraeuter.de/lexikon/weisser-gaensefuss.htm

18. Juni 2009

Was ich glaube (Regel, Moral, Vorurteil)

Gespeichert unter: Denken, Erkenntnis — hjg @ 05:06

Wir alle haben Glaubenssätze verinnerlicht. Sie sprechen oft als innere Stimmen zu uns. Es sind selbstformulierte Sätze, abgeleitet aus unseren Wertvorstellungen und Zielen, oder Sätze von anderen, Ermahnungen oder Ratschläge der Eltern, Freunde, Medien usw. Sie können dem gesunden Menschenverstand entsprungen sein, einer Tradition, Religion, Politik, Wissenschaft, Esoterik oder ganz einfach einer Mode.

Manche dieser Sätze kennt man ganz genau. Sie sind laut und rufen uns oft zu. Manche sind weniger bekannt. Sie sind leise und flüstern nur manchmal, sind unverständlich oder unsichtbar. Eines haben alle Glaubenssätze aber gemeinsam: Sie wirken. (mehr…)

15. Juni 2009

Bedeutung des Lebens

Gespeichert unter: Denken, Erkenntnis, MomentGedanke — hjg @ 17:06

Neulich saß ich bei Freunden und die kleine Tochter (Amelie) gesellte sich zu uns.
Sie erzählte uns von ihrer Puppe, von der Mama, von dem Regen…
Wir sahen sie an, hörten ihr zu, wurden still…

Manchmal, wenn man ganz still geworden ist und einfach nur aufmerksam,
wird einem die wahre Bedeutung des Lebens offenbar,
in den großen, wachsamen und staunenden Augen einer Vierjährigen.

Wohltuende Gedanken

Gespeichert unter: Denken, Erkenntnis, Selbstmanagement, Verhalten — hjg @ 16:06

Ich werde mit Sicherheit noch mehr zur „kognitiven Verhaltenstherapie (KVT)“ oder der „Rational-Emotiven Verhaltenstherapie (REVT)“ schreiben. Die wichtigste Botschaft dabei lautet: Gedanken erzeugen Emotionen und Handlungen. Gedanken können, genau wie andere Tätigkeiten, bewusst gewählt, erlernt und verändert werden. Zur Einstimmung hier eine kleine Präsentation zum ausprobieren und reflektieren: Loslassen. (mehr…)

30. März 2008

Gene und Erlebnisse

Gespeichert unter: Erkenntnis, Gesundheit — hjg @ 19:03

Wer wissen will wie die Erlebnisse eines Menschen und seine aktuellen sozialen Bindungen Einfluss auf das Wohlbefinden und auf die Tätigkeit seiner Gene haben, für den ist das Buch „Das Gedächtnis des Körpers“ von Joachim Bauer zu empfehlen.

Unter anderem erklärt es, warum Menschen die in einer ungestörten Mutter-Kind-Beziehung aufgewachsen sind, im späteren Leben eine größere Stress-Resistenz aufweisen. Außerdem werden die Mechanismen von Schmerzgedächtnis, Trauma, Burnout-Syndrom, Herzinfarktrisiko und Depression angesprochen (lesenswert!).

10. November 2007

Frauen

Gespeichert unter: Erkenntnis, MannSein — hjg @ 11:11

Gestern fragte mich jemand was ich an Frauen am meisten mag. Dafür habe ich tatsächlich eine einfache Antwort:
Am meisten mag ich an Frauen, dass es sie gibt.

29. Oktober 2007

Heimatgefühle

Gespeichert unter: Denken, Erkenntnis, Verhalten — hjg @ 20:10

Was bezeichnet der Mensch als Heimat?
Dort wo er geboren und aufgewachsen ist?
Dort wo seine Freunde oder seine Familie leben?
Dort wo ihn nostalgische Tagträume hinführen?
Da wo die Natur so ist wie er sie am liebsten hat?

Vor kurzem bin ich umgezogen: neue Wohnung, neue Arbeit und noch keine Freunde im privaten Umfeld. Das ist eine spannende Zeit („Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, H. Hesse), aber sie hat auch einsame Stunden.

Zeiten für einen Blog oder einen schlechten Film im Fernsehen? :-)

Ich fühle hier noch keine Heimat und bin wahrscheinlich auch noch nicht mal richig angekommen.

Nach meiner Theorie ist Heimat ist vor allem ein Gefühl, ein innerer Gleichklang mit dem Umfeld, hervorgerufen durch ein Stück vertraute Umgebung, liebgewonnene Rituale und vor allem den Menschen.

Als meine Nachbarin am Samstagmorgen, vom Balkon zu mir herüber gelächelt hat und mich grüßte, war es das erste Mal, dass ich nicht anonym aus dem Haus gegangen bin. Es gab jemanden der mich zuordnen konnte. In mir keimte das Gefühl auf, dass ich wieder einen Platz finden werde an einem neuen Ort und einer vertrauten Gemeinschaft.

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