Lose Gedanken

20. Juni 2009

Unzuverlässige Briefzustellung

Gespeichert unter: Gesellschaft, Kommunikation — hjg @ 09:06

Seit bald zwei Jahren wohne ich jetzt hier. In dieser Zeit sind nachweislich vier an mich adressierte Briefe nicht angekommen und ich befürchte natürlich die Dunkelziffer ist höher.

Es waren eine förmliche Zustellung vom Amtsgericht dabei (hier ging es um rund 120,- EUR für mich), ein Schreiben von einer Versicherung (hier ging es um rund 2000,- EUR für mich), eine Rechnung vom Physiotherapeuten und eine Karte von einer Freundin (Geburstagskarte).

In meiner letzten Wohnung gab es in der Straße einen Mann der den gleichen Familiennamen trug. Wir mussten uns in rund zwölf Jahren zweimal die Post „gegenseitig zustellen“. Aber jetzt ist das nicht der Fall. Ich habe alle Namensschilder studiert.

Bis auf eine Mahngebühr in Höhe von 6,- EUR und ein paar Telefongebühren sind mir bislang keine finanziellen Nachteile daraus entstanden. Aber ich habe keine Ahnung was ich tun kann um die Zustellung sicherer zu machen. Manchmal wird das Namensschild am Briefkasten gut gelesen (Druckbuchstaben, Laserdrucker, Schriftart: Arial, „Nachname, Vorname“) und manchmal nicht. Die Briefzusteller wechseln, manche sprechen fließend deutsch, andere nicht, gestresst wirken sie alle.

Wohl dem der seinen Briefzusteller persönlich kennt…

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