Lose Gedanken

11. November 2009

Glücksfaktor

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Ich habe das Buch „Der Glücks-Faktor…“ von Martin E. P. Seligman gelesen und es bekommt eine eindeutige Emfehlung von mir. Nicht nur weil ich jetzt ein schönes von einem guten Leben unterscheiden kann und überzeugt bin, dass auch Menschen ohne sichtbare Glücksgefühle oder Freude eine zufriedenes und schönes Leben führen können, sondern vor allem weil er eine Botschaft hat:
Finden Sie Ihre Talente, entwickeln Sie Ihre Stärken (formen Sie ihren Charakter) und leben Sie danach.

Wie er zu dieser Erkenntnis kommt und was er sonst noch zu erzählen weiß, das will ich ausnahmsweise mal nicht versuchen zusammen zu fassen (lesenswert!).

6. November 2009

Wie die Ehe funktioniert

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„Die Ehe funktioniert am besten, wenn beide Partner ein bisschen unverheiratet bleiben.“

Claudia Cardinale

Quelle:  ARD-Videotext vom 6. November 2009  (http://www.ard-text.de)

30. Oktober 2009

Rücksichtslose Autofahrer

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Ich habe es immer wieder beobachtet, wie sich die Autofahrerinnen und Autofahrer auf der Straße bekriegen. Niemand möchte in der zweiten Reihe zurückbleiben und sein Vorfahrtsrecht um jeden Preis behalten.

Es scheint ein belegbare Tatsache zu sein, dass dann alles was unseren Weg stört als Hindernis gesehen wird und eliminiert werden sollte, vor allem in Stress-Situationen z.B. bei hohem Verkehrsaufkommen oder unter Zeitknappheit. Nur die öffentliche Kontrolle und die verhängten Strafen scheinen hier noch das Chaos verhindern zu können. Ich möchte manchmal laut schreien ob dieser Dummheit. Aber es scheint ihn unserer Natur zu liegen.

Wie gut, dass ich ab und zu erleben darf, mit welcher Selbstverständlichkeit die gleichen Menschen hinter dem Steuer jedesmal bemüht sind schnellstmöglich dem herannahenden Rettungsfahrzeug eine Gasse zu schaffen und ihr eigenes dringendes Fortkommen plötzlich gar nicht mehr so wichtig erscheint. Auch das, so scheint es mir, liegt in unserer Natur.

29. Oktober 2009

Denken anstatt Fühlen

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Bei einem Gespräch mit einer Freundin ist mir aufgefallen, dass es anscheinend viele Menschen gibt, die Denken und Fühlen als zwei unterschiedliche (teilweise sogar gegensätzliche Vorgänge) verstehen. Mit dieser Definition lassen sich einige meiner Aussagen – auch in diesem Blog - nicht nachvollziehen. Soviel steht fest.   ;-) (mehr…)

28. Oktober 2009

Sechs Tugenden für Menschen mit gutem Charakter

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Wer sich fragt was einen guten Menschen ausmacht, wie dessen Charakter beschaffen sein sollte, dem können vielleicht die Erkenntnisse von Martin E. P. Seligman weiterhelfen. Er schreibt in seinem Buch „Der Glücksfaktor“ über die sechs Tugenden die in den meisten Kulturen und Religionen gemeinsam geachtet werden.

 “Unter der Leitung von Katherine Dahlsgaard lasen wir Aristoteles und Plato, Thomas von Aquin und Augustinus, das Alte Testament und den Talmud, Konfuzius, Buddha, Laotse, Bushido (den Samurai-Code), den Koran, Benjamin Franklin und die Upanischaden – alles in allem insgesamt 200 Tugend-Kataloge. Zu unserer Überraschung unterstützen all diese Traditionen – verteilt über 3000 Jahre und die gesamte Erdoberfläche – sechs Tugenden:

  • Weisheit und Wissen
  • Mut
  • Liebe und Humanität
  • Gerechtigkeit
  • Mäßigung
  • Spiritualität und Transzendenz (mehr…)

27. Oktober 2009

Weltuntergangsstimmung

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Heute habe ich per Zufall die ultimative Seite mit den wichtigsten Weltuntergangs- oder global-religiösen Erscheinungs- und Erneuerungs-Terminen gefunden, zusammengetragen von Markus Gansel: www.unmoralische.de

Wie ich mit Erleichterung feststellen konnte, habe ich in meinem kurzen Leben schon rund 50 dieser Krisen schadlos und eigentlich auch unbemerkt überwunden. Ich finde das zumindest beruhigend. (mehr…)

24. Oktober 2009

Sich selbst zum Erblühen bringen („Flourishing“)

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Kürzlich habe ich mir beim Antritt einer längeren Zugfahrt mal wieder die „Psychologie heute“ gekauft. Ich mag diese Zeitschrift. Sie hat mir schon viele Anregungen gegeben und zeigt, wie ich finde, wunderbar die aktuellen Entwicklungen und sammelt „Denkmodelle“ auf.

Lesen konnte ich sie allerdings erst zu Hause, weil ich kurz darauf von einer netten jungen Frau um Hilfe mit ihren Koffern gebeten wurde, woraus sich ein wohltuendes  Gespräch entwickelte, das an meinem Zielbahnhof bei einer Tasse Tee endete – eine schöne Begebenheit.

Der Artikel „Wie (und warum) wir aufblühen“ hat es mir besonders angetan. Herausgreifen will ich dabei nur zwei der genannten Aspekte. Nach „Barbara L. Fredrickson“ kann man u.a. durch eine tägliche Meditation von rund 12 Minuten, bei der es darum geht sich auf ein paar positive Emotionen zu konzentrieren, seine Lebensqualität und Zuversicht erheblich verbessern.

Noch ein paar schöne Vorschläge zum Ausprobieren hat „Sonja Lyubomirsky“ parat: Man notiert am Abend fünf Ereignisse, die besonders schön waren (count your blessings); man erweist einem Nachbarn einen Gefallen, ohne eine Gegenleistung anzunehmen; man schreibt einen Dankesbrief an einen lieben Menschen, ohne ihn abzuschicken. Sie ermutigt nach weiteren Ideen zu suchen und sie auszuprobieren.

Seine Aufmerksamkeit auch auf schöne Dinge richten und herausfinden wie man das eigene Wohlbefinden verbessern kann. So sehe ich die Botschaft in diesem Artikel.

Sobald ich mein neues Buch von „Martin E. P. Seligman“ gelesen habe, werde ich mich ganz sicher um Literatur der beiden o.g. Frauen bemühen.   ;-)

Zuletzt ist mir dann noch eingefallen, dass auch „Richard Wiseman“ in seinem Buch „So machen Sie ihr Glück“ feststellte, dass viele Menschen – die sich selbst als „Glückpilze“ bezeichnen würden – regelmäßig meditieren.

13. Oktober 2009

Allmende („Gemeindeeigentum“)

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Der (halbe) Wirtschaftsnobelpreis 2009 geht an die Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom. Das gefällt mir. Ihr Buch „Die Verfassung der Allmende“ ist zwar nicht mehr erhältlich, außer in wenigen Antiquariaten und Bibliotheken, aber das wird sich bestimmt bald wieder ändern. Die Aufmerksamkeit durch diese Auszeichnung wird ihren Theorien neue Bekanntheit bescheren.

Die Botschaft lautet: Ja, man kann Allgemeingüter sinnvoll verwalten und nachhaltig nutzen. Bei einer ehrlichen Selbstverpflichtung mit wirkungsvoller Kontrolle ist eine Selbstverwaltung und dauerhafte Nutzung zum Wohle aller möglich; der Raubbau kann (entgegen der ausschließlichen und pessimistischen Sicht von Garrett Hardin) verhindert werden. Einen lesenswerten Artikel über Frau Ostrom fand ich auf der Internet-Seite „sueddeutsche.de“.

Das bestätigt meine Erfahrungen im privaten Umfeld und lässt hoffen auch größere Ressourcen erfolgreich verwalten zu können, wenn wir uns der Problematik und Notwendigkeiten bewusst werden - und dem Wissen öffnen können, dass wir alle Teil des „einzigen Ganzen“ sind. Außerdem sehe ich mich darin bestärkt, dass die „unumstößlichen Wahrheiten“ der klassischen Ökonomen immer wieder überprüft werden dürfen. Eine neue Gesellschaft enthüllt mitunter auch neue Gesetzmäßigkeiten.

4. Oktober 2009

Echte Männer tanzen (Tango)

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Der Artikel geistert seit einigen Tagen auf vielen Internet-Seiten. Ich habe ihn jetzt gerade von der Internet-Seite der Berliner Morgenpost gegoogelt.

Eine junge Forscherin (Cynthia Quiroga Murcia, Universität Frankfurt, Psychologie) hat im Rahmen ihrer Doktorarbeit herausgefunden, dass durch das Tango tanzen, das Stresshormon Cortisol abnimmt und das Sexualhormon Testosteron zunimmt. Sie ist übrigens eine tangotanzende Kolumbianerin, die seit vier Jahren in Deutschland lebt.

Man darf vermuten, durch das Tanzen bauen wir Stress ab und steigern unsere sexuelle Lust. Ich „orakele“ jetzt einfach mal, dass das auch für andere Arten des Paartanzes gilt, wenn genügend Tuchfühlung entsteht und sie mit der richtigen Präsenz getanzt werden – eine echte Indikation für einen Tanzkurs.   :-)

28. September 2009

Schwert-Seminar

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Veranstaltet von der Männerseelsorge des Bistums Mainz nahm ich am zurückliegenden Wochenende an einem Schwert-Seminar teil. Unser Lehrer, Frager, Zuhörer, Berater und Anleiter war Andreas Schäfer.

Ich durfte viel über mich erfahren. Ich konnte mich von einer anderen Blickrichtung betrachten (und wurde gesehen). Ich kann es eigentlich jedem Mann empfehlen, besonders aber denjenigen die unzufrieden sind oder das Gefühl haben sie hätten sich „irgendwie arrangiert“.

Aber Achtung!
Man erfährt hier von der eigenen Weiblichkeit oder der Zögerlichkeit oder den selbstgemachten Problemen und warum sich derjenige selbst versklavt der nicht loslassen kann. Nachwirkungen in den Alltag und in persönliche Beziehungen sind zu erwarten.

27. September 2009

Bundestagswahl 2009

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So, jetzt ist es klar. Unsere Geschicke in Bundestag und Bundesrat werden von CDU und FDP gelenkt, personifiziert in Guido Westerwelle und Angela Merkel (wer von beiden die Männlichkeit symbolisiert ist offensichtlich).

Ich freue mich auf klare Entscheidungen und kurze Debatten. Und ich freue mich auf eine SPD die lernen kann. Sie kann lernen was es bedeutet einig, kraftvoll und profilstark zu werden.

25. September 2009

Linkshändigkeit

Gespeichert unter: Erkenntnis, MomentGedanke, Verhalten — hjg @ 18:09

Im Sommer habe ich eine sehr interessante und achtsame Frau kennengelernt. Sie ist Linkshänderin und wir unterhielten uns über dieses Thema (und einige andere). Ihre Buchempfehlung dazu war „Die Psyche des linkshändigen Kindes: Von der Seele, die mit den Tieren spricht“ von Johanna Barbara Sattler und ich empfehle das Buch jetzt auch.

Nicht, dass ich alles vorbehaltlos glauben könnte was Frau Sattler schreibt und jetzt eine neue Reihe von Schubladen eingerichtet hätte, in denen alle Linkshänder denen ich noch begegne passend verstaut werden können…

Die Beschäftigung mit der Unterschiedlichkeit zwischen links- und rechtshändigen Menschen (rechtshändige werden ebenfalls beschrieben) hilft mir die Menschen und ihre Unterschiede zu verstehen.

7. September 2009

Abwrackprämie oder Umweltprämie

Gespeichert unter: Gesellschaft, Politik — hjg @ 18:09

Ich bin eindeutig unschlüssig. Ja, es gibt es viele neue Autos und sie verbrauchen weniger Kraftstoff und produzieren damit weniger CO². Aber nein, der CO²-Ausstoß wird natürlich nicht nur von Kleinwagen produziert, auch von LKWs, Bussen, Bahnen, Bakterien sowie für die Stromerzeugung, Lebensmittelherstellung, Konsumartikelherstellung, PKW-Produktion…

Was ich anfänglich für eine gute Idee hielt, war nach der Aufstockung auf 5 Mrd. eine richtig große und vor allem politische Sache geworden. Es wurden Euronorm-4-Autos gegen Euronorm-4-Autos getauscht und Autohändler nochmal kurz vor der Pleite ein bisschen in Sicherheit gewogen.

Wer es sich leisten kann hat natürlich zugegriffen (ich auch). Wer es sich nicht leisten konnte, oder wollte, der zahlt drauf – soviel Solidarität muss sein. Für die Politkerin und den Politker von heute stellt sich die Frage, ob der Wähler sich daran erinnern wird, und falls ja, an was genau?

14. August 2009

Schissmehl im Hunsrück

Gespeichert unter: Erkenntnis, MomentGedanke, Natur — hjg @ 20:08

Heute kam ich aus einem wunderschönen Urlaub zurück, den ich mit guten Freunden verbringen durfte, da lese ich die Mail von meinem Lieblingsbruder: Er hat endlich(!) herausgefunden was das im Hunsrück so gut bekannte und viel zitierte „Schissmehl“ ist.

Es handelt sich bei dieser Pflanze, die man in unserer hunsrücker Heimat so lautmalerisch als Schissmehl bezeichnet, um ein Fuchsschwanzgewächs mit dem Namen Weißer Gänsefuß“.

Natürlich kann ich mich nicht dafür verbürgen, dass es überall im Hunsrück die gleiche Pflanze beschreibt, aber bei uns (Berschweiler bei Kirn) war es damals genau diese Pflanze. Der Begriff wird nicht nur für dieses „Unkraut“ verwendet, sondern auch scherzhaft für alles andere was ungewollt oder ohne fremdes Zutun erfolgreich wächst und gedeiht.

Das hat mein Bruder doch tatsächlich ganz ohne meine Hilfe herausgefunden. Und jetzt wissen wir: weißer Gänsefuß - datt wechst wie Schessmehl.   :-)

Hier kann man etwas über die Pflanze nachlesen:

http://www.heilkraeuter.de/lexikon/weisser-gaensefuss.htm

24. Juli 2009

Begriffswolken und Tankini

Gespeichert unter: MomentGedanke, PC — hjg @ 06:07

Begriffswolken sind eine tolle Erfindung und ich hätte am liebsten auch eine in meinem Blog. Aber da steht noch viel zu wenig drin, um eine wirklich aussagekräftige Wolke zu erzeugen. WordPress stellt ein entsprechendes Widget natürlich zur Verfügung.

Ich sitze also bei meinem Freund auf der Couch und trinke ein Weizenbier, während er mir die Begriffswolke im Webshop zeigt den seine Frau betreibt (crissy24.de). Ich betrachte die Wortwolke der meist gesuchten Artikel und mir fällt der neue Begriff auf: Tankini. Das ist ein echter Renner bei den Sommer-Damenmoden.

Ich bin nicht sehr versiert in modischen Dingen. Mit solchen Fachbegriffen kann man mich tatsächlich immer wieder verblüffen. Deshalb frage ich nach. Tatsächlich ist mir hier der Informatiker von heute voraus (ja, auch bei der Programmierung von Begriffswolken).

Ich glaube zwar, dass ich mal wieder der Einzige bin der es nicht wusste, aber ich zitiere gerne was ich gelernt habe: Der Begriff Tankini setzt sich zusammen aus dem Bikini und dem Tank-Top. Er beschreibt einen Bikini, dessen Oberteil nicht nur den Busen, sondern auch einen Teil des Leibes bedeckt.

5. Juli 2009

Nachgezählt

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Heute war ich wieder beim Tankwart meines Vertrauens und auch diesmal sprachen wir über Geld, aber nur weil er sich gerade wieder aufgeregt hatte, dass die Rolle mit Euro-Münzen, die er von der Bank bekam, anstatt 50 EUR nur 48 EUR enthielt. „Das ist schon häufiger vorgekommen“, sagte er, „da muss man immer nachzählen.“

„Ich werde darauf achten“, erwiderte ich und dachte dabei an die Banken und das Vertrauen. Meine Geldscheine aus dem Automaten zähle ich sowieso schon immer nach – aus eigener Erfahrung.

30. Juni 2009

Die perfekte Bedienung

Gespeichert unter: MomentGedanke, Verhalten — hjg @ 12:06

Heute war ich mit einer sehr lieben Kollegin in der Mittagspause. Wir waren etwas einkaufen und dannn noch etwas Essen.

Da habe ich sie getroffen: Die perfekte Service-Kraft. Sie ist jung, zierlich, hübsch und vor allem schnell, aufmerksam, kompetent. Sie behält den Überblick, spricht verständlich, sieht den Kunden ins Gesicht, managt mehrere Aufträge parallel und achtet auf Ordnung.

Nach der obligatorischen Frage, ob das Essen gut war, haben wir uns ehrlich aber freundlich über das ausgelassen was uns nicht passte.
Man sah der jungen Frau an, dass unser Einwand von ihr tatsächlich zur Kenntnis genommen wurde – keine Ausflüchte, keine Beschwichtigungen, keine große Sache, einfach eine Entschuldigung und als Entschädigung zwei Espresso.

Ein guter Tag…

22. Juni 2009

REBT / REVT („Rational-Emotive Verhaltenstherapie“)

Gespeichert unter: Denken, Gesundheit, Verhalten — hjg @ 06:06

Kurze Einführung in die „Rational Emotive Behavior Therapy (REBT)“

Die REBT (dt. REVT, „Rational-Emotive Verhaltenstherapie“) ist eine kognitive Verhaltenstherapie, die von Albert Ellis in Amerika begründet wurde. Im Wesentlichen beruht sie auf den folgenden Erkenntnisen:

  • Unsere Emotionen sind die Folge unserer Gedanken. Sie werden im Wesentlichen von uns selbst erzeugt, weil wir die auf uns einwirkenden Ereignisse – gemäß der eigenen Überzeugungen – als gut, schlecht oder neutral bewerten. Sind unsere Überzeugungen irrational, so folgen aus ihnen meistens unangemessene und teilweise dramatische Emotionen.
  • Die gegenwärtigen Probleme beruhen auf unseren gegenwärtigen Ideen und Gewohnheiten, egal wann oder wie diese erworben wurden.
  • Unsere eigene Philosophie kann von uns kritisch hinterfragt und durch Einsicht geändert werden. Sind unsere Überzeugungen und Gewohnheiten irrational und wenig hilfreich, haben wir die Möglichkeit sie durch einen gründlichen Disput und bewusste Verhaltensänderungen zu verbessern (sog. „elegante Lösung“).

Problematisch sind vor allem die sog. „Mussturbationen“, mit denen in der REVT unsere vorbehaltlosen „Soll- und Muss-Vorstellungen“ umschrieben werden. Die drei Haupt-Muss-Vorstellungen, die emotionale Probleme hervorrufen können, (mehr…)

20. Juni 2009

Supermarktkassen-Match

Gespeichert unter: MomentGedanke — hjg @ 18:06

Manchmal, wenn ich an der Supermarkt-Kasse stehe und mich nicht mit jemandem unterhalte, schaue ich mir einfach an was die Kunden so aufs Band legen. Gerade wenn ich spätabends hingehe, wo die meisten schnell noch was Wichtiges für den Abend einkaufen, stelle ich mir gerne vor wie ihr Abend verlaufen wird und vergebe (max. 10) Punkte für den aussagekräftigsten Einkauf. (mehr…)

Unzuverlässige Briefzustellung

Gespeichert unter: Gesellschaft, Kommunikation — hjg @ 09:06

Seit bald zwei Jahren wohne ich jetzt hier. In dieser Zeit sind nachweislich vier an mich adressierte Briefe nicht angekommen und ich befürchte natürlich die Dunkelziffer ist höher.

Es waren eine förmliche Zustellung vom Amtsgericht dabei (hier ging es um rund 120,- EUR für mich), ein Schreiben von einer Versicherung (hier ging es um rund 2000,- EUR für mich), eine Rechnung vom Physiotherapeuten und eine Karte von einer Freundin (Geburstagskarte).

In meiner letzten Wohnung gab es in der Straße einen Mann der den gleichen Familiennamen trug. Wir mussten uns in rund zwölf Jahren zweimal die Post „gegenseitig zustellen“. Aber jetzt ist das nicht der Fall. Ich habe alle Namensschilder studiert.

Bis auf eine Mahngebühr in Höhe von 6,- EUR und ein paar Telefongebühren sind mir bislang keine finanziellen Nachteile daraus entstanden. Aber ich habe keine Ahnung was ich tun kann um die Zustellung sicherer zu machen. Manchmal wird das Namensschild am Briefkasten gut gelesen (Druckbuchstaben, Laserdrucker, Schriftart: Arial, „Nachname, Vorname“) und manchmal nicht. Die Briefzusteller wechseln, manche sprechen fließend deutsch, andere nicht, gestresst wirken sie alle.

Wohl dem der seinen Briefzusteller persönlich kennt…

18. Juni 2009

Was ich glaube (Regel, Moral, Vorurteil)

Gespeichert unter: Denken, Erkenntnis — hjg @ 05:06

Wir alle haben Glaubenssätze verinnerlicht. Sie sprechen oft als innere Stimmen zu uns. Es sind selbstformulierte Sätze, abgeleitet aus unseren Wertvorstellungen und Zielen, oder Sätze von anderen, Ermahnungen oder Ratschläge der Eltern, Freunde, Medien usw. Sie können dem gesunden Menschenverstand entsprungen sein, einer Tradition, Religion, Politik, Wissenschaft, Esoterik oder ganz einfach einer Mode.

Manche dieser Sätze kennt man ganz genau. Sie sind laut und rufen uns oft zu. Manche sind weniger bekannt. Sie sind leise und flüstern nur manchmal, sind unverständlich oder unsichtbar. Eines haben alle Glaubenssätze aber gemeinsam: Sie wirken. (mehr…)

16. Juni 2009

Was eine Frau sich wünscht (Mr. Perfect)

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Heute habe ich mal dem Drängen von WordPress nachgegeben und habe andere Blogs besucht, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen wie meiner. Ich bin auf etwas interessantes gestoßen, wie ich finde.

Hier ist die Auflistung einer jungen Frau für ihren „Mr. Perfect“. Also Männer aufgepasst, so kann eine Wunschliste aussehen: http://gedankenversunken.wordpress.com/2009/05/25/my-mr-perfect
Die Artikelserie „Die Waffen einer Frau“ auf diesem Blog ist übrigens auch lesenswert.

Ich war beeindruckt. So detailliert habe ich es mit 18 noch nicht beschreiben können, wie meine Partnerin sein soll. Übrigens, wer nicht weiß was „eloquent„ bedeutet, der ist es nicht.

Mich würde interessieren, ob ihr (Männer) genaue und ähnlich detaillierte Vorstellungen von Eurer Traumpartnerin habt. Solltet ihr deutlich über 20 Jahre alt sein, dann bitte die Aussage wie es damals war. Wusstet ihr wie sie sein muss?

15. Juni 2009

Bedeutung des Lebens

Gespeichert unter: Denken, Erkenntnis, MomentGedanke — hjg @ 17:06

Neulich saß ich bei Freunden und die kleine Tochter (Amelie) gesellte sich zu uns.
Sie erzählte uns von ihrer Puppe, von der Mama, von dem Regen…
Wir sahen sie an, hörten ihr zu, wurden still…

Manchmal, wenn man ganz still geworden ist und einfach nur aufmerksam,
wird einem die wahre Bedeutung des Lebens offenbar,
in den großen, wachsamen und staunenden Augen einer Vierjährigen.

Wohltuende Gedanken

Gespeichert unter: Denken, Erkenntnis, Selbstmanagement, Verhalten — hjg @ 16:06

Ich werde mit Sicherheit noch mehr zur „kognitiven Verhaltenstherapie (KVT)“ oder der „Rational-Emotiven Verhaltenstherapie (REVT)“ schreiben. Die wichtigste Botschaft dabei lautet: Gedanken erzeugen Emotionen und Handlungen. Gedanken können, genau wie andere Tätigkeiten, bewusst gewählt, erlernt und verändert werden. Zur Einstimmung hier eine kleine Präsentation zum ausprobieren und reflektieren: Loslassen. (mehr…)

30. Mai 2009

Überschriften und andere Fehler

Gespeichert unter: Kommunikation, MannSein, MomentGedanke — hjg @ 15:05

„Deutsche Penisse sind nur Durchschnitt!“, so hieß es auf einer GMX-Meldung. Dass in der heutigen Zeit zu viele Rechtschreibfehler gemacht werden und zuviel Unsinn kopiert wird, ist wohl eine Tatsache mit der wir leben müssen.

Aber mir gefällt der logische Fehler in dieser Aussage (und das ist der Grund warum ich sie auf meinem Blog erwähne): Wenn ich alle deutschen Penisse anspreche, können sie natürlich nur Durchschnitt sein. Wollte ich sie mit etwas vergleichen, zum Beispiel mit den französischen oder dänischen, dann müsste ich das anders formulieren. Vielleicht könnte man auch etwas über die Streuung der gemessenen Größen aussagen oder über die Klassifizierung?

Aber möglicherweise geht es ja auch gar nicht um die Verbreitung von Wissen? Vielleicht will man nur Aufmerksamkeit und bei mir zumindest war das gelungen.   :-)

Kurze Unterbrechung

Gespeichert unter: Uncategorized — hjg @ 12:05
Unterbrechung

Testbild

Was könnte die Ursache für eine einjährige Unterbrechung meines Blogs sein, um dann festzustellen, dass mich immer noch die gleich Themen interessieren (trotz der neuen) und ein Mitteilungsbedürfnis hierüber besteht?

Meine neuen Hobys und die neuen Freunde die ich dabei kennenlernen durfte haben Zeit beansprucht, Zeit die ich gerne aufgebracht habe und immer noch für sie aufbringe werde (für Impro-Theater, lange Gespräche, Männergruppe, Gitarre und Tagebuch).

27. Mai 2008

Ein Mann sein (Männerliteratur)

Gespeichert unter: Denken, Gesellschaft, MannSein — hjg @ 18:05

Auch für mich wurde es Zeit endlich intensiv über die eigene Männlichkeit nachzudenken. Als Hilfestellung habe ich mir fünf Bücher dazu besorgt und ich muss sagen, sie haben mir sehr dabei geholfen. smile_regular
Das erste (und bislang beste) ist von Steve Biddulph und heißt „Männer auf der Suche“. Es zeigt anschaulich warum Söhne, die nicht genügend bevatert wurden, Probleme mit der eigenen Männlichkeit haben. Der Autor wertet Literatur und eigene Erfahrungen als Therapeut aus und berichtet nicht zuletzt von seinen persönlichen Erfahrungen und Problemen als Mann. Außerdem gibt er viele Beispiele aus Initiationsriten und Männererziehung bei Naturvölkern und hat Vorschläge für die eigene Entwicklungsarbeit.

Hier seine „Sieben Schritte zur Männlichkeit“: (mehr…)

28. April 2008

Krafttraining

Gespeichert unter: Gesundheit — hjg @ 18:04

Ein Bekannter hat mich gefragt, warum ich ausgerechnet dieses langweilige Muskeltraining an den Kraftmaschinen mache, wo es doch viel bessere, abwechslungsreichere und vielseitigere sportliche Betätigungen gibt. Außerdem wollte er wissen ob ich jetzt zu diesen „Body-Buildern“ gehören will. Dabei hatte ich den leisen Verdacht, sein Wissensstand über Body-Building ist irgendwo in den späten Achtzigern (d.v.Jh.) beheimatet und er meint, dass jeder der sich dieser Sportart zuwendet, sich fortan ausschließlich um die Ästhetik und die besten Aufbau-Diäten oder sogar Hormontherapien Gedanken macht. (mehr…)

30. März 2008

Gene und Erlebnisse

Gespeichert unter: Erkenntnis, Gesundheit — hjg @ 19:03

Wer wissen will wie die Erlebnisse eines Menschen und seine aktuellen sozialen Bindungen Einfluss auf das Wohlbefinden und auf die Tätigkeit seiner Gene haben, für den ist das Buch „Das Gedächtnis des Körpers“ von Joachim Bauer zu empfehlen.

Unter anderem erklärt es, warum Menschen die in einer ungestörten Mutter-Kind-Beziehung aufgewachsen sind, im späteren Leben eine größere Stress-Resistenz aufweisen. Außerdem werden die Mechanismen von Schmerzgedächtnis, Trauma, Burnout-Syndrom, Herzinfarktrisiko und Depression angesprochen (lesenswert!).

23. Februar 2008

Kommunikationsprobleme

Gespeichert unter: Denken, Kommunikation, Verhalten — hjg @ 19:02

Kommunikation ist schwer. Sie ist schwer, weil verschiedene Menschen durch verschiedene Erlebnisse (und die Erinnerungen daran) geprägt wurden. Unsere Persönlichkeit hat große Auswirkungen auf unser Wort-Verständnis, unsere Begriffs-Definitionen und auch auf unsere Wort-Wahl. Ich glaube sogar, dass umgekehrt unser Sprachstil wesentlichen Einfluss auf unsere Persönlichkeit hat.

Im großen und ganzen verstehen wir uns, vor allem dann, wenn wir Dinge beschreiben die wir sehen und kennen. Sofern wir sie wirklich nur beschreiben und nicht gleichzeitig bewerten, was an sich schon schwer genug ist. Schwieriger wird es bei der Beschreibung eigener Gefühle, Ansichten und Schlussfolgerungen.

Tatsächlich sind wir uns dieser Vorgänge des Verstehens und Übermittelns auch gar nicht immer bewusst und reagieren völlig unreflektiert (will heißen: im Affekt) auf bestimmte Reizworte und Ansichten.

Ganz schwer ist es, wenn verschiedene Generationen, verschiedene Geschlechter, verschiedene Herkunftsorte oder sogar verschiedene Sprachen aufeinander treffen.

Zugegeben, wir sind gar nicht so verschieden wir wir alle von uns glauben; jeder Mensch hat individuelle Ausprägungen, aber nicht in allen Bereichen, sondern in einzelnen Facetten seiner Persönlichkeit. Aber gerade diese Unterschiede, weil sie sich so selten und unerwartet offenbaren und nur dort wo es um unsere Persönlichkeit geht, stiften Verwirrung und führen zu Miss-Verständnissen. Falsche Deutungen führen oft zu Streitigkeiten und können sogar Kriege auslösen – wenn Sie verstehen was ich meine.

13. Februar 2008

Tratsch und Klatsch für die Gesundheit

Gespeichert unter: Gesundheit, Kommunikation, Verhalten — hjg @ 19:02

Heute hielt ich ein gutes Buch von Cornelia Topf in den Händen. Es geht darin ums „Tratschen“, das jederzeitige, unvermeidbare, ungehemmte, lästernde, befreiende, wissensvermittelnde, entstressende, gesundheitsfördernde, produktivitätssteigernde, therapeutische, verbindende Tratschen. (mehr…)

21. Dezember 2007

Buchempfehlung JavaScript

Gespeichert unter: PC — hjg @ 18:12

Kürzlich fragte mich jemand, ob ich eine Buchempfehlung für die Programmiersprache JavaScript habe. Ich kenne nur zwei gute Bücher zu JavaScript: „Einführung in JavaScript“ von Shelley Powers und „JavaScript das umfassende Referenzwerk“ von David Flanagan, zufällig beide im gleichen Verlag erschienen (O’Reilly). Viele andere Bücher behandeln JavaScript meines Erachtens nur sehr oberflächlich.

Wer noch ausführlichere Informationen zu JavaScript sehen will, der schaue sich diesen Artikel von Douglas Crockford an oder seineVideovorträge.

18. Dezember 2007

So sehe ich Weihnachten

Gespeichert unter: Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 18:12

Christ: Wer ein Christ ist, der glaubt daran, dass Gottes Sohn geboren wurde und feiert das mit einem wirklich heiligen Fest. Meines Wissens ist das der einzige Sinn dieses Festes. Wer nicht mehr so ganz genau weiß wer mit Gottes Sohn gemeint ist, der liest zum Einstieg einfach sein Glaubensbekenntnis durch (http://www.amen-online.de/bekenntnis/glaube/apostolicum.html).
Ich persönlich halte Jesus übrigens für den größen „Revoluzzer“ seit Einführung des Monotheismus und meine das im positiven Sinne.

Bürger: Wer es sich leisten kann, (mehr…)

10. Dezember 2007

Getting Things Done (GTD) Digitalfassung

Gespeichert unter: Selbstmanagement — hjg @ 20:12

Für die Einleitung bitte im Eintrag GTD-Analog nachsehen.

Nach einigen Versuchen mit sehr schönen Programmen, von denen ich vor allem das TiddlyWiki besonders erwähnen will (und auch noch für andere Zwecke nutze), bin ich zu dem Schluss gekommen, dass mir auch gelegentliche Aufzeichnungen am PC helfen können mich zu organisieren, sofern sie einfach zu handhaben sind.

Es ist, wie sollte es anderes sein, eine schlichte und plattformunabhängige Lösung. Es gibt ein Verzeichnis mit mehreren Textdateien, die mit einem einfachen Texteditor bearbeitet werden und zeilenweise Einträge enthalten. Die Dateien werden über ein einfaches Skript in der jeweils neuen Fassung auf den USB-Stick übertragen und bei Bedarf mitgenommen.

Typische Namen für die Dateien lauten: @Besorgungen, @Telefon, @WartenAuf…

8. Dezember 2007

Superhelden

Gespeichert unter: Gesellschaft, Kunst, MomentGedanke — hjg @ 15:12

Kommt es mir nur so vor oder müssen unsere Filmhelden heute alle Superkräfte haben?
Früher reichte es noch aus, wenn sie gut aussahen und moralische Grundfesten vertraten, also untadelig waren oder sich zumindest dazu läuterten.

Heute ist die Moral nicht so wichtig, das Aussehen aber umso mehr. Vor allem aber müssen sie übermenschlich und übernatürlich sein, superkräftig, hellseherisch, unerschrocken, unbesiegbar, unkaputtbar und wenn es sein muss dann auch unverschämt, unchristlich, unbarmherzig und unfehlbar treffsicher mit jeder Waffe.

Oder irre ich mich, es sind heute gar nicht mehr Übermenschen als früher und ich wähle nur die falschen Programme und achte auf die falsche Reklame?

4. Dezember 2007

Begriffsdefinitionen der Exformation

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Durch Vera F. Birkenbihl, die den Begriff „Exformation“ (nach NØRRETRANDERS) erklärte, ist mir aufgefallen wie häufig es verschiedene Begriffsdeutungen gibt die nebeneinander existieren.

Man könnte unter der Birkenbihlschen Definition der Exformation sowas wie eine kontextbezogene Dechiffrierung der Botschaft unter Berücksichtigung der dem Empfänger bekannten Metainformationen bezeichnen. War doch ein guter Versuch – oder? :-)

Sie beschreibt damit den ergänzenden Kontext den der Empfänger einer Botschaft der eigentlichen Information hinzufügt, also das was die Information umgibt („Exformation: ist das was zwischen den Zeilen steht„). Das interessante an dieser Deutung ist die Tatsache, dass die eigentliche Botschaft nicht im Informationsmedium zu Stande kommt, sondern im Kopf des Empfängers (Artikel).

Stanislaw Lem hat mit der Exformation die teilweise explosionsartige Vermehrung des Wissens verstanden (Artikel).

Der Künster Bernd Schaudinnus meint damit das was wir als wesentlichen Inhalt der Informationsflut für uns herausfiltern (Blog).

Manche meinen damit vielleicht das Gegenteil von Information oder redundantes Beiwerk.

Ich selbst würde es übrigens als der zusammengefallene Rest einer Formation verstehen, hätte ich nicht schon so viele Werke von Frau Birkenbihl gelesen. :-)

Handbücher

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Kein Mensch liest Handbücher mit über 800 Seiten, weil das unnütze Zeitverschwendung ist. Technische Geräte und Computerprogramme für die Endverbraucher sollten sich so gestalten lassen, dass man die wichtigsten Funktionen sofort intuitiv oder nach einer kurzen Einweisung abrufen kann. Alles andere ist meiner Meinung nach unbrauchbar. (mehr…)

1. Dezember 2007

Placebo

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Kürzlich habe ich wieder eine Ausgabe der Serie „Delta“ auf dem Fernsehkanal „3sat“ gesehen. Dabei ging es um die nachweisbar heilsame Wirkung von Placebos. (mehr…)

26. November 2007

Beziehungsnetze

Gespeichert unter: Kommunikation, Verhalten — hjg @ 21:11

Wir alle leben in verschiedenen Netzen* aus Beziehungen (Familie, Paarbeziehung, Freundschaft, Beruf). Das Verhalten einzelner Netz-Mitglieder hat Auswirkungen auf das gesamte Gefüge und das (veränderte) Gefüge hat wiederum Auswirkungen auf seine Mitglieder. Die Mitglieder übertragen ihre bekannten Verhaltensmuster auch nach außen, in andere und spätere Beziehungsnetze. Will man die Muster beschreiben und verstehen, so muss man sie im Zusammenhang betrachten. Für das Verständnis sind dann vor allem die sich ergebenden Prozesse und weniger die einzelnen Bestandteile von Interesse. (mehr…)

20. November 2007

Fehlerkopie

Gespeichert unter: Denken, Gesellschaft, Kommunikation — hjg @ 19:11

Immer wieder fällt mir auf, dass das Internet den Informationstransport immens beschleunigt hat. Es sind nicht mehr Nachrichten geworden die verbreitet werden und nicht höherwertige Inhalte. Sie kommen einfach nur schneller an.

Nachrichten werden an viel mehr Stellen veröffentlicht und manche von ihnen noch mit Kommentaren von Hobby-Journalisten versehen. Ein Blog wie dieser ist ein gutes Beispiel dafür.

Was aber auch zunimmt ist die Verbreitung von Fehlern und Falschmeldungen. Ob es falsch zitierte Gerichtsurteile und Vertragsbestimmungen sind, politische Propaganda oder ungeprüfte Weiterleitungen von gefälschten Hilferufen und Verschwörungstheorien.

Professionelle Portale verstehen sich als Vervielfältiger der dpa-Meldungen und sinnfreien Klatschkolumnen oder sie erfinden kurzerhand eigene Trends und natürlich Horoskope. Sie geben auch gerne Tipps zur Lebensberatung.

Eigene Recherchen (außer im Internet) finden eher selten statt, Zeit und Geld darf nicht allzu viel investiert werden, für die InternetBürgerInformation.

Oft berichten die professionellen Medien einfach nur über sich selbst, so wie die Internet-Nutzer auch gleichzeitig wieder Beschreiber ihrer Leserschaft sind.

Mit der neuen Verbreitungsvielfalt nimmt auch die Eigenverantwortung der Informationskonsumenten zu. Wisse was Du liest, es könnten einmal Deine eigenen Gedanken geworden sein!

Präsentationen mit PC

Gespeichert unter: Kommunikation — hjg @ 19:11

Wieder einmal musste ich einen guten Vortrag hören, der leider schlecht präsentiert wurde.

  • Der Redner saß nur vor dem Laptop.
  • Eine Gliederung war nicht erkennbar.
  • Es wurden keine Hilfen gegeben um einen „Roten Faden“ zu finden.
  • Die Bildschirmseiten waren nach drei Metern Entfernung nicht mehr lesbar und enthielten pro Bildschirm-Seite genügend Text und Informationen für ein bis zwei Buchseiten (Eine Handreichung oder Vorbereitung gab es nicht.).
  • Der Vortrag wurde durch überlange Diskussionen unterbrochen. (mehr…)

Persönlichkeit

Gespeichert unter: Denken, Verhalten — hjg @ 18:11

Mein Versuch einer Beschreibung der Persönlichkeitsentwicklung:

  • Wir erhalten Gene von unseren Eltern, vielleicht noch einige Mutationen und den „biologischen Wunsch“ zu Überleben. Das sind unsere unveränderbaren Festlegungen.
  • Wir werden innerhalb festgelegter Zeitfenster geprägt von unserer Mutter, den Eltern, unserer Herkunfsfamilie. Diese Grundmuster lassen sich vermutlich nicht ändern.
  • Wir machen Erfahrungen in unserer Familie und dem sonstigen sozialen Umfeld und bewerten unsere Erlebnisse, und zwar mit zunehmendem Alter selbständiger oder in einem komplexeren Zusammenhang. Das sind veränderbare Vorgänge.
  • Wir leben in einem Sozialen System (Familie, Paarbeziehung, Freundeskreis, Beruf). Hier richten wir uns ein, wie es uns nach den genetischen Grundlagen, Prägungen und Erfahrungen möglich ist und sinnvoll erscheint.

Aus dieser Betrachtung leite ich folgende Überlegungen ab: (mehr…)

17. November 2007

Kurze Anleitung zum Glücklichsein

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  • Gute Beziehungen zu Freunden und Familie pflegen.
  • Sexuell aktiv bleiben – am besten mit dem selben Partner.
  • Dem Leben einen Sinn geben: durch Kinder, Job, ehrenamtliches Engagement, Glaube…
  • In Erlebnisse investieren anstatt in Besitztümer.
  • Sich von einer Sache ganz und gar fesseln lassen.
  • Anderen öfter eine Freude machen.
  • Dankbarkeit zeigen.
  • Ärgernisse im Alltag nicht zu sehr beachten.
  • Sich auf die schönen Seiten des Lebens konzentrieren und an Kleinigkeiten freuen.

Quelle: Zeitschrift „Mein Ich“ Mai 2007

11. November 2007

Lokführerstreik und Gehälter

Gespeichert unter: Gesellschaft, Politik — hjg @ 10:11

Ich persönlich würde es den Lokführern gönnen, dass sie ein besseres Gehalt bekommen – und nicht nur denen.

Ich habe nach Angaben zur Gehaltshöhe gesucht und auf den Seiten von http://www.logistik-inside.de/ folgendes gefunden: „[...] Das Nettogehalt liegt – abhängig von Steuerklasse und Familienstand – inklusive Zulagen laut Konzernangaben anfangs zwischen 1703 und 1972 Euro monatlich. Nach vier Berufsjahren sind es dann 1792 und 2076 Euro.“

Ich denke, man sollte erwähnen, dass nicht alle Berufstätigen, die belastende Arbeiten verrichten und im Schichtdienst arbeiten, so viel bekommen. Eine interessante Übersicht über die Brutto-Gehälter findet sich hier: http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/erfolggeld/special/126/44082/1/index.html

Immer wenn ich mal nicht genau weiß, wieviel Trinkgeld ich meiner Friseurin geben soll, dann denke ich an ihr Brutto-Monatsgehalt von geschätzten 1000,- EUR (bei ausreichender Berufserfahrung).

Schulmassaker in Finnland

Gespeichert unter: Gesellschaft, Politik — hjg @ 08:11

Eine wirklich traurige Sache. Viele haben dort ihr Leben verloren und viele Überlebende (und deren Angehörige) werden lange Zeit mit den Folgen des Traumas zu kämpfen haben.

Schon wieder lese ich die Frage „Hätte man es verhindern können?“. Ich meine, einen Selbstmord-Attentäter vorher herauszufiltern ist so gut wie unmöglich. Man weiß immer erst hinterher wozu er fähig war. (mehr…)

10. November 2007

Etwas Gutes für einen Freund

Gespeichert unter: Denken, MomentGedanke, Selbstmanagement, Verhalten — hjg @ 15:11

Haben Sie heute schon wohlwollend an Ihren Freund gedacht? Ihm eine Freude gemacht, weil er immer für Sie da ist?

Weil er ihnen zur Seite steht auch wenn es schwierig wird. Weil er sich freut wenn es Ihnen gut geht und er leidet wenn es ihnen schlecht geht. Weil er Ihre Schwächen kennt und akzeptiert, Ihre Stärken kennt und sie ermutigt, sie ohne Vorbehalte liebt, wenn Sie es zulassen.

Vielleicht schauen Sie ihm dafür einfach mit einem freundlichen Lächeln in die Augen, am besten gleich – vor einem Spiegel.

Frauen

Gespeichert unter: Erkenntnis, MannSein — hjg @ 11:11

Gestern fragte mich jemand was ich an Frauen am meisten mag. Dafür habe ich tatsächlich eine einfache Antwort:
Am meisten mag ich an Frauen, dass es sie gibt.

Politessen-Diskussionen

Gespeichert unter: Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 10:11

Schon oft wurde ich im Vorbeigehen Ohrenzeuge der mehr oder weniger diplomatischen Rechtfertigungs- und Überzeugungstaktiken von Autofahrern, die sich über die himmelschreiende Ungerechtigkeit beschwerten, dass ausgerechnet Ihnen ein Verwarnungsgeld zuteil werden soll, nur weil sie sich nicht an die öffentliche Ordnung halten. (mehr…)

9. November 2007

Depressionen

Gespeichert unter: Denken, Gesundheit — hjg @ 11:11

Manchmal wird aus dem Grübeln ein Dauerzustand und möglicherweise versteckt sich dahinter eine Depression. Da diese Krankheit viele Menschen betrifft und schon viele Leben gekostet hat muss ich oft darüber nachdenken. Eine Depression kann fast jeden treffen und nicht immer wird sie erkannt und behandelt. Es kommt vor, dass sie im Selbstmord endet.

Die Auslöser für Depressionen sind vielfältig. Sie können bei entsprechender Veranlagung u.U. durch einen Hormonwechsel (Pupertät, Wechseljahre), die Veränderungen der Lebensgewohnheiten (mit dem Rauchen aufhören, sportliche Aktivitäten abrupt beenden) und natürlich durch Schicksaalsschläge ausgelöst werden.

Das fatale ist, dass depressive Menschen sich nicht selbst aufraffen können und auch von außen nur schwer motivierbar sind, um etwas gegen ihre Krankheit zu unternehmen. Sie stecken in ihrem Gefängnis aus trübsinnigen Gedanken fest.

Eine Internet-Seite zum nachlesen: http://www.depressionen-verstehen.de/

4. November 2007

Menschenrechte und T-Shirts

Gespeichert unter: Politik, Verhalten — hjg @ 11:11
Heute habe ich ein bemerkenswertes T-Shirt im Fitness-Studio gesehen. Es war schwarz und zeigte in einer weißen Silhouette einen Mann (könnte ein Politiker sein) der im Rollstuhl sitzt und darunter stand geschrieben:
„Selbst im Rollstuhl kann man anscheinend noch Menschenrechte mit Füßen treten.“

Spontan fiel mir dazu noch ein weiterer Spruch ein:
„Opfer sind manchmal die härteren Streiter.“

3. November 2007

Vorurteile über Partnerschaft

Gespeichert unter: Denken, Verhalten — hjg @ 15:11

Hier meine persönlichen Erfahrungen zu Vorurteilen in Beziehungen:

  • Der Partner muss einem hundertprozentigen Ideal-Bild entsprechen.
  • Wer einem Idealbild nicht entspricht kann dazu gebracht werden.
  • Liebe alleine überwindet alle Hürden.
  • Man kann jemanden lieben, auch wenn man sich selbst nicht liebt.
  • Man kann und sollte immer alles teilen, auch Freunde, Gedanken und Vorlieben.
  • Vor allem der Partner ist für die Freude und den Ärger des anderen verantwortlich.
  • An sich selbst empfundene Defizite kann der Partner ersetzen.
  • Der Partner hat die gleichen Strategien um mit Ärger und Stress umzugehen.

Ich weiß, zwischenmenschliche Beziehungen sind ein schwieriges Thema. Aber sie bereichern unser Leben ungemein und sind deshalb fast jede Mühe wert. :-)

Vorurteile über Männer und Menschen

Gespeichert unter: Denken, Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 14:11

Männer neigen viel eher zur Untreue als Frauen. Männer haben ein geringeres Einfühlungsvermögen als Frauen und heterosexuelle Männer können keine Wohnung einrichten.

Das sind typische Beispiele für allgemein akzeptierte Vorurteile. Schön daran ist, dass es manchmal exakt zutrifft. Tragisch daran ist, dass es oft überhaupt nicht stimmt. (mehr…)

Erinnerungslücken

Gespeichert unter: Denken — hjg @ 10:11

Einmal hatte ich, im Zusammenhang mit der Aufnahme einer größeren Menge Alkohol, eine Gedächtnisstörung. Das ist nichts Neues und bestimmt hat es der ein oder andere auch schon erlebt (nicht nachahmenswert).

Das besondere an dieser Lücke war, dass ich morgens mit Schmerzen in den Knien aufwachte und mich absolut nicht erinnern konnte woher die stammen könnten. Denn – und das ist das bemerkenswerte – ich wusste noch genau und „lückenlos“ wie ich am Abend nach der Sause nach Hause gegangen bin, konnte mich an den Heimweg erinnern und war mir sicher keine Stürze oder ähnliches erlebt zu haben. (mehr…)

Einsamkeit überwinden

Gespeichert unter: Denken, Selbstmanagement, Verhalten — hjg @ 09:11

Neulich hat mich ein Freund gefragt, wie er seine Einsamkeit überwinden könne. Er hoffte von mir einige Tipps zur Freizeitgestaltung und evtl. auch die ein oder andere wirksame „Flirtmasche“ kennen zu lernen (von mir?!).

Vielleicht wollte er auch nur auf sehr subtile Hinweise auf mein „Einsiedlerdasein“ und meine ersten „Verwahrlosungstendenzen“ hinweisen. :-)

Da ich mich aus gegebenem Anlass damit beschäftige konnte ich natürlich die ersten Hinweise geben. Die Hausaufgaben machen wir beide dann aber schön selber: (mehr…)

1. November 2007

Fernabsatz Just-In-Time

Gespeichert unter: Gesellschaft, Politik — hjg @ 15:11

Durch die modernen Just-In-Time-Produktionen sind viele Lagerräume überflüssig geworden, was allerdings erst durch die perfekt organisierte Logistik möglich wurde. Die Lager befinden sich fahrender Weise auf den Autobahnen.

Ein riesiges virtuelles chaotisches Lager, das zu keinem Moment einen statischen Zustand kennt. Kein Wunder, dass bei soviel Investitionsvorleistung des Staates jetzt auch noch eine „Lagergebühr“ fällig wurde – genauer gesagt ist es ein Wegezoll.

Private Kellerräume und Dachböden wurden mittels Ebay auch schon auf die Straße verlagert. Das hat vielen Menschen Arbeitsplätze in der Zustellerei gesichert und für ein bisschen CO2 fahren wir auch jede Menge Gerümpel herum.

Aber ich will nicht meckern. Neue Produkte erleben auf dem Weg zum Endverbraucher auch lange Transporte und aufwändige Transformationen (z.B. Norsee-Krabben über Marokko). Vielleicht ist da der Weg über das Internet auch wirklich der kürzere. Auf alle Fälle hat diese Form des Absatzes unsere Konsum-Welt stark beeinflusst.

Gegenüber den ersten Versandkatalogen ist das ein echter Evolutions-Sprung. Ein Freund von mir hat auch mit viel Liebe zum technischen Detail einen Web-Shop aufgebaut, über den seine Frau mit großem Erfolg Damenmode absetzt. Erst durch die Gespräche mit den Beiden haben ich einen realistischen Einblick über Technik und Gepflogenheiten eines Versandhandels gewinnen können.

Früher war ich ja wirklich mal der Meinung, dass nur der Hersteller der echte Held ist und danach nur noch die Abkassierer kommen – Asche auf mein Haupt.

Synchronstimmen

Gespeichert unter: Kommunikation, Kunst — hjg @ 15:11

Was haben Uma Thurman, Julianne Moore und die von mir so hochverehrte Nicole Kidman gemeinsam? (mehr…)

Erste Hilfe

Gespeichert unter: Verhalten — hjg @ 10:11

Ich stand an der Bushaltstelle und sah zufällig auf die andere Seite der vierspurigen Straße. Da stand in einiger Entfernung ein Kleinwagen, der mit Warnblinkanlage die einmündende Straße halbseitig blockierte.

Daneben stand ein Mann, verlegen die Hände in den Taschen, eine Frau mit verschränkten Armen und eine Frau die gestikulierend, mit dem Handy telefonierte. Ich sah den Dreien eine Weile zu und überlegte warum sie wohl dort stehen. Zunächst vermutete ich einen Defekt am Auto. (mehr…)

Joachim Bublath

Gespeichert unter: Denken, Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 09:11

Was ich gestern noch im Radio erfahren hatte, war der Eklat in einer Fernseh-Talk-Show. In der ARD-Sendung „Menschen bei Maischberger“ zum Thema Ufos verließ Joachim Bublath das Studio, weil er mit Nina Hagen nicht einig werden konnte. Wenn ich das richtig verstanden habe ging es in der Hauptsache um Ninas Erfahrungen mit außerirdischen Lichtwesen. Die haben wohl nicht so richtig in sein Weltbild gepasst. Und nach den Mitschnitten im Radio zu urteilen, war die Frau Hagen dann auch ein wenig trotzig geworden.

Ja, der Bublath, Macher der erfolgreichen „Knoff-Hoff-Show“. Der Frank Elstner der Physik, der mit einer tollen Jazz-Studio-Band einer charmanten Co-Moderatorin, interessanten Versuchsaufbauten und seinen Kommentaren, vermittelt mit dem Charme eines altsprachlichen Oberlehrers, dem Publikum die Ehrfurcht vor der Pysik vermittelte. Mir hat das immer sehr gefallen!

Zugegeben, außerhalb der Musik-Szene stelle ich mir eine Übereinkunft mit Frau Hagen schwer vor. Ihre Auftreten ist schrill, ihre Ansichten sind schräg. (mehr…)

31. Oktober 2007

Wortwandel und Sinneswandel

Gespeichert unter: Denken, Kommunikation, Politik — hjg @ 20:10

Heute habe ich beim Auto fahren Radio gehört. Weil ich sonst nur lesend im Stadtbus mitfahre ist das eine echte Abwechslung. Dabei habe ich im kirchlichen Beitrag „SWR3 Gedanken“ von Dr. Peter Kottlorz (Rottenburg, Katholische Kirche) gelernt, dass das Wort Rast in seiner ursprünglichen Bedeutung ein Wegmaß war. Es beschreibt die Strecke, die man bei einer Wanderung zurücklegen kann bis man eine Pause braucht.

Ich finde das interessant. Überhaupt habe ich schon oft von den Gedanken Geistlicher profitiert. (mehr…)

30. Oktober 2007

Betreuungsgeld

Gespeichert unter: Politik — hjg @ 19:10

Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde.

Ich finde die Idee der CSU richtig, den Eltern die ihre Kleinkinder zu Hause betreuen, einen finanziellen Ausgleich zu zahlen gegenüber den Familien die eine Kindertagesstätte bevorzugen. (mehr…)

Konsum-Imitation

Gespeichert unter: Gesellschaft, Politik, Verhalten — hjg @ 17:10

Das Kind ahmt die Gewohnheiten seiner Eltern nach, um sich allmählich ein eigenes Verhaltens-Repertoire aufzubauen. Der Jugendliche erlernt den Tanzstil seines angesagten Lieblingsstars, weil er an der Musik-Kultur und Fan-Gemeinschaft teilhaben will. Der Erwachsene folgt einem statusträchtigen Mode- und Verhaltensstil, um sich als Mitglied einer Elite zu fühlen?

Die privaten Verschuldungen haben in den letzten Jahren zugenommen und ich mache mir Gedanken über das Warum. (mehr…)

29. Oktober 2007

Heimatgefühle

Gespeichert unter: Denken, Erkenntnis, Verhalten — hjg @ 20:10

Was bezeichnet der Mensch als Heimat?
Dort wo er geboren und aufgewachsen ist?
Dort wo seine Freunde oder seine Familie leben?
Dort wo ihn nostalgische Tagträume hinführen?
Da wo die Natur so ist wie er sie am liebsten hat?

Vor kurzem bin ich umgezogen: neue Wohnung, neue Arbeit und noch keine Freunde im privaten Umfeld. Das ist eine spannende Zeit („Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, H. Hesse), aber sie hat auch einsame Stunden.

Zeiten für einen Blog oder einen schlechten Film im Fernsehen? :-)

Ich fühle hier noch keine Heimat und bin wahrscheinlich auch noch nicht mal richig angekommen.

Nach meiner Theorie ist Heimat ist vor allem ein Gefühl, ein innerer Gleichklang mit dem Umfeld, hervorgerufen durch ein Stück vertraute Umgebung, liebgewonnene Rituale und vor allem den Menschen.

Als meine Nachbarin am Samstagmorgen, vom Balkon zu mir herüber gelächelt hat und mich grüßte, war es das erste Mal, dass ich nicht anonym aus dem Haus gegangen bin. Es gab jemanden der mich zuordnen konnte. In mir keimte das Gefühl auf, dass ich wieder einen Platz finden werde an einem neuen Ort und einer vertrauten Gemeinschaft.

Gesundheitsratschläge für Gesunde

Gespeichert unter: Gesundheit, Selbstmanagement — hjg @ 20:10
Das ist ein Versuch die mir bekannten „Gesundheitsregeln“ zusammenzufassen. Ich kann über deren Richtigkeit nicht viel sagen und habe auch keine verlässlichen Quellenangaben.

Die Empfehlungen gelten sowieso nur, solange keine medizinischen Gründe etwas anderes vorschreiben. Ärztlich verordnete Diäten, Laborwerte und Empfehlungen haben Vorrang.
  • „Body Mass Index“ (BMI) kleiner als 30 kg / m²
    (Gewicht in kg geteilt durch Körpergröße in m zum Quadrat)
  • Bauchumfang bei Männern kleiner als 102 cm
  • Bauchumfang bei Frauen kleiner als 88 cm
  • Taillen-Umfang zu Hüft-Umfang „Waist to Hip Ratio“ (WHR)
    bei Männern unter 1,00
  • Taillen-Umfang zu Hüft-Umfang „Waist to Hip Ratio“ (WHR)
    bei Frauen unter 0,85
  • Blutdruck (kleiner als 140 / 90 mm Hg) und Blutfettwerte überwachen
  • familiäre Vorbelastung beachten (bei mir z.B. Diabetes)
  • viel Gemüse und Obst essen
  • viel Wasser trinken
  • wenig Alkohol trinken
  • mehrmals die Woche leichten Ausdauersport betreiben
  • die Gesundheit pflegen bevor man erkrankt
  • sich regelmäßig etwas Gutes tun („Seelenbalsam“)

Bleibt abzuwarten ob ich mich auch daran halte.

Zweckgemeinschaften

Gespeichert unter: Natur, Tierwelt, Verhalten — hjg @ 20:10

Manchmal denke ich darüber nach wie alleine ich bin. Ich und mein Mikrokosmos der Milliarden von Bakterien beherbergt. Dazu kommen dann noch etliche Viren, Pilze und Ammöben und ein paar Milben.

Seit millionen Jahren leben sie mit uns (in und auf uns) und prägen unsere Kultur (ja, richtig gelesen). Sie helfen bei der Verdauung und dem Bekämpfen von Eindringlingen, unterstützen unsere Partnerwahl und wahrscheinlich kennen wir längst nicht alle Wirkmechanismen. (mehr…)

Mitochondrium und sein Joint Venture

Gespeichert unter: Natur — hjg @ 19:10

Wenn ich das nächste Mal wieder ein Gefühl tiefer kosmischer Dankbarkeit empfinde, werde ich auch das Mitochondrium mit einschließen. Erhalten habe ich es von meiner Mutter. Sie vererbte es mir über das Plasma ihrer Eizelle. Sie bekam es von ihrer Mutter, die es wiederum von ihrer Mutter bekam, genau wie die ganzen Generationen davor. Es ist verantwortlich für den Energieumsatz meiner Körperzellen und schon seit Urzeiten in meiner Sippe beheimatet.

Irgendwo innerhalb einer Ursuppe von Organismen entschloss dieses Organell sich zur Symbiose mit einer eukaroytischen Zelle (Ich muss solche Begriffe übrigens auch nachschlagen.). Aus diesem Joint Venture wurde dann ein echtes Erfolgsmodell. Es hat zwar jede noch ihr eigenes Erbgut, aber beide sind hochspezialisiert und können nicht mehr ohne einander leben – wozu auch.

Man geht mittlerweile davon aus, dass ein Transfer der Genome gar nicht so selten ist (z.B. von Bakterien auf Pflanzen oder Tiere).

Auf die Existenz von Mitochondrien stieß ich übrigens in einem Taschenbuch mit dem Titel „Die sieben Töchter Evas“ von Bryan Sykes und Andreas Kamphuis, das ich während einem schönen Osterurlaub in Wyk auf Föhr gelesen habe (nachahmenswert!).

Musikgeschmack

Gespeichert unter: MomentGedanke, Musik, Verhalten — hjg @ 19:10

Jazzmusik: Früher konnte ich den schrägen Tönen nichts abgewinnen. Aber mit zunehmendem Alter und musikalischer Hör-Erfahrung scheinen sie mir „stimmiger“ zu werden. Noch bin ich bei einfachen Stücken im Vocal Jazz. Aber bestimmt werde ich bald auf höher konzentrierte Werke aufsteigen.

Ich hoffe nur nicht vorzeitig der Senilität volkstümlicher Ohrwürmer zu erliegen. Ich meine damit natürlich nicht die richtige Volksmusik, wie sie auch heute noch von ernsthaften Musikern gepflegt und weiter entwickelt wird.

Manchmal habe ich jedoch den Eindruck, gerade der jüngeren Generation wird so etwas ähnliches wie volkstümliche Weisen serviert (ggf. wird richtige Musik zerhackt, beschleunigt und rückwärts gespielt).

Der wehrlos pupertierende Mensch wird einmal mehr mit Fast Food abgespeist, garniert mit den angesagtesten Symbolen einer uniformierten und virtuell omnipotenten Jugend-Subkultur – mit dem hehren Ziel der Abzocke.

28. Oktober 2007

Motorradfahrer

Gespeichert unter: Motorrad, Verhalten — hjg @ 21:10

Es gibt zwei Arten von Motorradfahrern, nämlich gute und schlechte. Und man kann sie auch ganz leicht voneinander unterscheiden. Die schlechten Motorradfahrer sind zwischen den Kurven besonders schnell und die guten zwischen den Geraden.

Die Kunst ist das Vorausschauen, das Finden der richtigen Linie und die ausreichende Schräglage und gerade die bedarf eines besonderen Trainings (am besten unter Anleitung).

Weil der Mensch, genau wie jedes andere Land-Tier sich niemals mehr als etwa 2o Grad gegen die Senkrechte neigt (auch Pferde oder Geparden), um beim Laufen in der Kurve nicht auszurutschen, ist das die als natürlich empfundene innere Grenze. Das Motorrad kann und muss aber tiefer als 40 Grad geneigt werden. Um sich an diese Neigung zu gewöhnen bedarf es der Übung. Eine Übung die man nicht durch schnelles Fahren auf der Gerade bekommt, sondern durch langsames Herantasten auf Übungsplätzen.

Mein Kumpel Lutz sagt: „Es geht immer noch tiefer!“ Und bei mir hat er damit Recht.

Ich habe zwei Empfehlungen zum Thema:

  1. Ein Fahrsicherheitstraining absolvieren oder besser regelmäßige Fahrsicherheitstrainings.
  2. Das Buch „Die obere Hälfte des Motorrads“ von Bernt Spiegel, das allerdings noch viel mehr erklärt als man als Fahrer wissen muss (lesenswert!).

Politik im alten Stil

Gespeichert unter: Politik, Verhalten — hjg @ 17:10

Heute war ich auf der Internet-Seite http://www.welt-in-zahlen.de/

Deutschland hat ein Durchschnittsalter von 42,6 Jahren, China ist 32,7 Jahre alt, Indien 24,9 und Vietnam 25,9 Jahre (dort wurde mein „deutscher“ Rucksack genäht). Vor allem Europa wird älter.

Wenn man älter wird nimmt die Flexibilität ab, Neues wird argwöhniger betrachtet und der Sicherheitsgedanke wird wichtiger. Das gilt, wie ich meine, auch für menschlich geführte Systeme. (mehr…)

Getting Things Done (GTD) Analogfassung

Gespeichert unter: Selbstmanagement — hjg @ 17:10

Die bekannte Methode der Selbstorganisation „Getting Things Done“ (GTD) nach David Allen. Im Internet, insbesondere der Blogger-Szene, findet man jede Menge Infos dazu. Das deutsche Taschenbuch trägt den vielsagenden Titel „Wie ich die Dinge geregelt kriege“. Hier mein Schmalspur-Beitrag zum Thema. (mehr…)

Katze und Hund

Gespeichert unter: Kommunikation, Natur, Tierwelt, Verhalten — hjg @ 13:10

Für einen Hund ist das Leben kompliziert und wechselhaft. Er muss wissen wo er steht und immer wieder überprüfen wie die Befindlichkeiten seiner „Großfamilie“ sind. Nur ein gut geführtes Rudel sorgt für Nahrung und Nachkommen. Das weiß er genau! Da er ein echtes Naturtalent für das Erspüren von sozialen Dynamiken und deren Störungen oder Krankheiten ist, hat er das aber gut im Griff.

Woher das Futter kommt und warum aus geruchsneutralen Dosen plötzlich Nahrung sprudelt kann er sich nicht so ganz erklären. Er muss nur befürchten, dass er eines Tages selber diese Dosen aufstöbern oder sogar für ein eigenenes Rudel sorgen muss. Das bleibt ihm aber hoffentlich erspart.

Solange er ein Herrchen oder Frauchen hat (Leittier) auf die man sich als guter Hund verlassen kann und die einem genau sagen was zu tun ist, muss er sich keine Sorgen machen. Er braucht nur nach einem guten Grund suchen, warum er trotzdem unersetzlich ist. Schließlich kann er viel besser hören, riechen und (siehe oben) die Störungen erkennen und wiederspiegeln als alle anderen im Rudel. Das sollte doch schon mal was Wert sein?!

Das Leben der Katze ist nicht minder anstrengend. Auch sie hat sehr feine Antennen und weiß um die Probleme und Ängste der Nahrungsversorgung, Leitkultur und dem Finden eines guten Platzes für den Mittagsschlaf, nur mit einem kleinen Unterschied: Ihr ist es egal. Wenn es hier nicht funktioniert findet sie noch einen besseren Platz, da ist sie sich sicher.

Zweimal Nachdenken

Gespeichert unter: Denken, Verhalten — hjg @ 13:10

Wenn ich auf die Toilette in einem Restaurant gehe (naja, meistens Schnellrestaurant) und mir ein bestimmtes Pinkelbecken aussuche oder eine Kabine, dann tue ich das nicht zufällig. Ich denke vorher einen Moment nach.

Ich überlege wo ich möglichst ungestört bin und ich will auch nicht dorthin gehen wo alle hingehen. Das kann schwierig sein, weil es sich möglicherweise widerspricht. Einen sauberen Eindruck muss es machen und schnell muss die Lösung gefunden werden. Schließlich bin ich von einem unaufschiebbaren Bedürfnis höherer Ordnung hierher geführt worden. Die Intuition entscheidet. :-)

Frustriert (aber erleichtert) denke ich nachher nochmal nach. Dort wo es angenehm ist und man sich ungestört wähnt gehen alle hin. Warum sollten die anderen auch Dümmer sein als ich? Nur ungestörter und sauberer wird es dadurch natürlich nicht.

Lesen Sie auch meinen Blog-Eintrag Falschgeld, bei dem es eigentlich um die gleiche Problematik geht.

Wer solche und andere Überlegungen von der volkswirtschaftlichen Seite her betrachten will sollte sich mit den Begriffen „Rationalitätenfalle“ und „Konkurrenzparadoxon“ beschäftigen. Vielleicht lesen sie auch mal das Taschenbuch „Der Alltagsökonom“ oder das Buch „Der Sonntagsökonom“?

Falschgeld

Gespeichert unter: Verhalten — hjg @ 13:10

Heute war ich mal wieder an einer Tankstelle die aus „Sicherheitsgründen“ keine goßen Geldscheine annimmt. „Aus Angst vor Falschgeld“ wie man mir mitteilte und nicht wie ich vermutete, um keine Engpässe beim Wechselgeld zu bekommen.

Auf den ersten Blick erscheint das plausibel. Wenn man eine falsche 200-Euro-Note bekommt, beträgt der finanzielle Schaden immerhin schon 200,- EUR. Von den sonstigen Schwierigkeiten in die man durch den Besitz von Falschgeld kommen kann mal ganz zu schweigen.

Aber 20-Euro-Scheine und 50-er sind viel mehr in Umlauf und Geldfälscher wissen das. Da liegt die Vermutung nahe, dass deutlich mehr kleine Scheine gefälscht werden.

Design-Food

Gespeichert unter: Gesellschaft, Verhalten — hjg @ 12:10

Convenience-Produkte, Fast-Food, Schnell-Restaurant und Fertiggerichte sind die Begriffe die aus dem modernen Wortschatz der westlichen oder amerikanisch geprägten Ess-Kultur nicht mehr wegzudenken sind. Ich kenne die Produkte und Umschlagplätze aus eigener Erfahrung.

Eines stört mich dabei besonders. Ich meine nicht den hohen Anteil an Zucker, Fetten und Haltbarmachern und zwar alle drei in den verschiedensten Ausprägungen und chemischen Variationen. Darüber gäbe es ohne Zweifel viel zu sagen. Außerdem sind, so glaube ich fest, noch viele unbekannte Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien zu entdecken, die unter anderem auf den Stoffwechsel des menschlichen Körpers und des menschlichen Gehirns(!) wirken. Aber das werde ich bestimmt in späteren Artikeln nochmal ansprechen. Nein, mir geht es hier nur um den Geschmack. (mehr…)

27. Oktober 2007

Intuition

Gespeichert unter: Denken — hjg @ 20:10

Manchmal frage ich mich was eigentlich besser ist: Die bewusste und durchdachte gar wissenschaftliche Denkarbeit oder das spontane unreflektierte Bauchgefühl, das mir sagt was richtig oder falsch ist.

Wie mein Freund Richard immer zu sagen pflegt: „Wer lesen kann ist ganz klar im Vorteil“. Ich habe nämlich genau das Buch gefunden, das mir die fehlenden Puzzle-Teile meiner „Denk-Modell-Beurteilungsbeschäftigung“ liefern konnte. „Blink! (mehr…)

Eltern

Gespeichert unter: MomentGedanke, Verhalten — hjg @ 20:10
 
Wer sind meine Eltern?
Diese Frage lässt sich leicht beantworten: Meine Eltern sind die beiden Menschen denen ich mein Leben und meine genetischen Voraussetzungen verdanke und zwar ausschließlich.

Außerdem hat einer von beiden mir noch vorgemacht wie sich ein Mann verhält und beide zusammen haben mir vorgelebt wie man miteinander umgeht. Ob es in dieser Hinsicht das Beste war das man erleben kann weiß ich nicht – ehrlich gesagt bezweifele ich das sogar.

Das „Erbe“ meiner Eltern, mein Wissen und meine Erfahrungen sind das was meine Person ausmacht.

Es ist mein „Basislager“. Von hier aus werde ich den Rest meines Lebens gestalten.   ;-)

Trigger-Situationen

Gespeichert unter: Verhalten — hjg @ 20:10
Schon mal erlebt wenn jemand scheinbar grundlos ausrastet? Vielleicht ist es eine Triggersituation (auch Flashback genannt)?

Eine für Außenstehende harmlos wirkende Situation löst beim Betroffenen ein heftige Reaktion aus, da eine Verbindung zu früheren traumatischen Ereignissen hergestellt wird. Als Auslöser können Personen, Gefühle, Situationen, Gerüche etc. in Frage kommen, die dann die gleichen heftigen Reaktionen und Gefühle erzeugen, wie sie beim Trauma erlebt wurden.

Nochmal zum Mitdenken: Die Reaktion bezieht sich auf ein früheres Trauma und nicht auf die momentane Situation oder Person. Die war nur der Auslöser (sozusagen „der Bote schlechter Nachrichten“).

Doublebinds (Doppelbindungstheorie)

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Unter Doublebinds versteht man eine „paradoxe Kommunikation“. Zum Beispiel werden zwei Aufforderungen zum Handeln gegeben, die sich gegenseitig ausschließen (“Wasch’ mich, aber mach’ mich nicht nass!”). Der Angesprochene kann die an ihn gestellte Aufgabe nicht lösen und weiß nicht was er tun soll um den Anforderungen gerecht zu werden.
Oder verbale und nicht verbale Signale stehen in Widerspruch zueinander, durch das Verhalten oder die Körpersprache wird also der eigentlichen Aussage widersprochen. Der Betroffene muss sich für eine der Deutungen entscheiden, er wird unsicher denn er kann seiner (widersprüchlichen) Wahrnehmung nicht trauen. Am größten wird die Tragik in diesem Dilemma wenn ein Abhängigkeitsverhältnis besteht. (mehr…)

Intelligenz

Gespeichert unter: Denken — hjg @ 19:10

Früher war es einfach, da wusste man ziemlich genau was unter Intelligenz zu verstehen ist. Heute ist das anders, da wo einfachste Hausgeräte „intelligent“ sind (wenn auch nur in der Werbung) und auch der Mensch über viele verschiedene Intelligenzen verfügt, da kann man schon mal den Überblick verlieren.

Aber das genau das weiß man in der Marketing-Abteilung. Und das nenne ich Intelligenz.

Wie hat schon mal einer gesagt?
„Das schöne an der Schlauheit ist, dass man sich immer noch Dumm stellen kann. Umgekehrt ist das schon schwerer!“

Was wir über uns denken

Gespeichert unter: Denken, Gesellschaft — hjg @ 19:10

Ich habe den Eindruck zur Zeit ist es wieder mal modern den Menschen und sein Denken als eine Maschine zu betrachten. Man munkelt diese Maschine sei so komplex, dass sie sich sogar selber vorgaukelt sie habe ein Ich. Was aber natürlich ein Irrtum sei.

Zugegeben, seit Descartes haben wir schon viel dazu gelernt und  unsere Vorstellungen davon welche Maschinen es geben könnte sind enorm gewachsen und geben Hoffnung solche Maschinen eines Tages sogar selbst zu produzieren.

Aber wenn die Mensch-Maschine auch noch so ausgeklügelt ist, sich selbst reproduzieren kann, virtuelle Modelle entwerfen und unglaublich viele Arten der Kommunikation geschaffen hat, so hat sie sich letztlich doch nicht selbst geschaffen und das lässt Raum für viele Vermutungen und Ansätze.

Mich lässt das vermuten, dass es noch mehr gibt. Vielleicht doch noch ein Alpha und ein Omega? Zumindest scheint es mir eine Ordnung zu geben der wir alle folgen.

Wenn ich mich nicht irre konnte man diese oder ähnliche Gedanken auch schon bei den Borg erahnen und spätestens als ich Alice Krige im Leder-Outfit sah wusste ich: Es ist alles möglich!   :-)

Wie wir uns verhalten

Gespeichert unter: Verhalten — hjg @ 18:10

Warum verhalten wir uns so wie wir uns verhalten? Liegt es an den Genen, gibt es was Göttliches oder ist es einfach nur eine (zufällige) Gewohnheit?
Mir ist auch noch nicht ganz klar, warum ich gerade jetzt einen Blog anlege.

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